Carl Heinrich Wolf wurde 1844 in Reinholdshain bei Dippoldiswalde geboren.
In Glashütte besuchte er die Volksschule.
Die Lehre absolvierte er dann beim „alten Kunath".
Zeichenunterricht nahm er unter Moritz Großmann, wo seine Befähigung für konstruktives Arbeiten entdeckt und gefördert wurden.
1868, mit 24 Jahren, machte er sich selbständig und gründete die Firma C. H. Wolf Werkstätten für Präzisionsmechanik Glashütte i.Sa.
Diese Firmenwerbung stammt aus dem Jahr 1904
Nach den großen Bränden in Glashütte gegen Ende der 1860er Jahre erbaute er schräg gegenüber der Deutschen Uhrmacherschule, dem heutigen Uhrenmuseum Glashütte, neue Werkstätten für seinen Betrieb.
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Gefertigt wurden in den Wolffschen Werkstätten u.a.
C. H. Wolf war auch die einzige Firma in Glashütte, die damals bis in die 1880er Jahre hinein Turmuhren und Fabrikuhren anfertigte.
1900, zur Jahrtausendwende, legte Carl Heinrich Wolf die Geschicke der Firma in die Hände seines Sohnes Georg Wolf.
1922, im hohen Alter von 77 Jahren, erwarb der Gründer der Firma, C. H. Wolff, in Gemeinschaft mit seinen beiden Söhnen
die 1854 gegründete Fabrik für Feinmechanik von Otto Lindig, die dann unter der
Firma „Liwos", Otto Lindig Nachfl. C. H. Wolf und Söhne, weitergeführt wurde.
Am 26. Juni 1925, im Alter von fast 81 Jahren, starb Carl Heinrich Wolf in Glashütte (Sa.). Einer der Hauptpioniere der Glashütter feinmechanischen Industrie hatte sein arbeitsreiches Leben vollendet.
1951 gehörte die Firma Liwos zu den Betrieben der Glashütter Uhren- und Feinmechanischen Industrie, die in den VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB) integiert wurden.
Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.