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1964 wurde mit dem neuen Kaliber 63.4, dem ebenfalls 15-steinigen, 5 ¼ linigen Werk, bei dem die vorgenannten Qualitätsprobleme des Kaliber 63 weitestgehend behoben waren, die 1962 abgebrochene Produktion von Damenuhren auch zu Exportzwecken wieder aufgenommen und bis 1969 weitergeführt.
In dem vorstehenden Artikel in der Fachzeitschrift "Uhren und Schmuck" gibt das Mitglied der Kammer der Technik und der Glashütter Uhrenbetriebe Ingeneur Schmidtchen eine exakten Überblik über das Fertigungsprogramm der GUB von 1950 bis 1964. Dabei geht er auch auf die Produkttion des Kaliber 63 und 63.4 ein.
Das Kaliber 63.4 ist für die damalige Zeit und chronischer Devisenknappheit der DDR, relativ häufig in 585er Goldgehäuse eingeschalt worden. Auch für diese höherwertigen Uhren wurde von der GUB in Sachen Qualität nur das Gütezeichen 1, wie für die schlichteren, vergoldeten Uhren, erreicht.
Aus welchem Grund es Werke des Kaliber 63.4 auch ohne Kaliberbezeichnung auf der Räderwerkbrücke gibt, ist derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Recherchen.
Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.