Kurtz Kaliber 12 (DAU)

  • Herstellung: vermtl. 1948 - 1953
  • Werkdurchmesser: 5 ¼ '''
  • Werkhöhe: 3,9 mm
  • Werkaufbau: Pfeilerwerk
  • Aufzug: Wippenaufzug
  • Hemmung: Ankerhemmung
  • Unruh: vergoldete Schraubenunruh mit Flachspirale
  • Steine:15 Steine
  • Stoßsicherung: keine
  • Reglage: freier Rückerzeiger
  • Sekunde: keine
  • Stückzahl: nicht bekannt
  • Besonderheiten: Die Werkkennung (EK12) ist zifferblattseitig auf die Platine geprägt.

Dieses 5 ¼  Pfeilerwerk Kaliber 12 wurde als erstes Dahmenarmbanduhrwerk der Uhrenfabrik Kurtz von dem Angestellten  Herrn Zeller in den ersten Nachkriegsjahren nach 1945 vermutlich bis 1948 konstruiert.

Die Uhren, für die unter anderem auch in vergoldete Messing Gehäusen mit Edelstahldruckboden,  der Pforzheimer Firma Gebr. Kuttroff verwendet wurden, kamen unter dem Markennahmen „DilecTa“ auf den Markt.

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Literatur:

  • Glashütter Armbanduhren II; Autor: Kurt Herkner; Herkner Verlags GmbH; ISBN 3-924211-06-X
  • Dr. Ernst Kurtz - Der Glashütter Armbanduhren-Pionier; Autoren: Dr. Klaus Pöhlmann, Reinhard Reichel; Fachzeitschrift: Klassik Uhren Nr. 3/2006;
  • Lexikon der Deutschen Uhrenindustrie 1850 - 1980 : Firmenadressen, Fertigungsprogramm, Firmenzeichen, Markennamen, Firmengeschichten; Autor: Hans Heinrich Schmid; Herausgeber: Förderkreis Lebendiges Uhrenindustriemuseum e.V.; ISBN 3927987913

 

Aktualisiert 20.05.2012

Uhrenmuseum Glashütte (mit einem Video hinterlegt)

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