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Deutsche Handelszentralen (DHZ) - Zur Neugestaltung des Großhandels wurden 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone Handelskontore für die
Bewegung und Verteilung von Fertigprodukten und Industriekontore für die Bewegung und Verteilung von Rohstoffen eingerichtet. Sie befanden sich mehrheitlich in staatlichem Besitz. Zwei Jahre
später wurde 1948 die Deutsche Handelsgesellschaft (DHG) als Dachorganisation in Berlin gegründet. Sie wurde 1949 im Gründungsjahr der DDR in die nach Industriezweigen organisierte Deutsche
Handelszentrale (DHZ) überführt, die bis 1958 bestand. Danach wurden die Aufgaben von den staatlichen Versorgungakontoren (siehe unter V) übernommen. Quelle:
http://www.landesarchiv-berlin.de/lab-neu/anzeige_statisch.php?edit=1241&anzeige=C%20Rep.%20641
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Deckstein - Der Deckstein ist ein über das Lager eines Rades oder der Unruhwelle gesetzter Funktionsstein, welcher das axiale Spiel begrenzen soll. Decksteine werden immer auf Unruhlager, gelegentlich auf
Lagern von Rädern verwendet. Mehr dazu hier -> Deckstein.
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Dichtung - Dient der Abdichtung von Uhrgehäusen machen die Uhr gegebenenfalls erst staub- oder auch wasserdicht. Dichtungen
bestehen aus Kunststoffen, Leder oder Gummi.
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Doppelscheibe - (Plateau) - zwei unterschiedlich große Metallscheiben, die auf der Unruhwelle, im Bereich der Ankergabel
des Uhrwerkes übereinanderliegend angebracht sind. Die größere überträgt den Antriebsimpuls auf die Unruh, während die kleinere, auch Sicherheitsrolle genannt, mittels einer Ausbuchtung im
Zusammenhang mit einem Sicherheitsstift an der Ankergabel, eine vorzeitige Ankerschwingung verhindert.
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D.R.G.M. - Deutsches Reich Gebrauchs-Muster
Nach der Reichsgründung 1871 wurde zunächst kontrovers auch über einen einheitlichen Patentschutz diskutiert. Auf Drängen des Vereins
Deutscher Ingenieure (VDI) und des Patentschutzvereins (Werner von Siemens) trat gleichzeitig mit Gründung des Kaiserlichen Patentamtes am 1. Juli
1877 das Patentgesetz in Kraft. In Ergänzung dazu trat am 01. Oktober 1891 das "Gesetz, betreffend den Schutz von Gebrauchsmustern" in Kraft. Dieses bot einen Patentschutz für 3 Jahre mit einer Verlängerungsmöglichkeit um weitere 3 Jahre.
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Dreiviertel-Platine - Das Werk einer Taschenuhr wird von ihr zu drei Viertel überdeckt. Darunter befindet sich das gesamte Räderwerk, und
das Federhaus. Nur die Unruh und der Anker haben eine separate Lagerung mit einem Kloben. Typisch ist diese Bauweise für englische, Glashütter und amerikanische Taschenuhren.
1950 - 265,25 DM
1952 - 308,00 DM [2]
1960 - 444,00 DM
1970 - 589,08 M
1980 - 787,33 M
1990 - 1290,33 M
Das Stempelzeichen für die Gold- und Silbergeräthe muß enthalten:
1. die Reichs-Krone,
2. das Sonnenzeichen für Gold oder das Mondsichelzeichen für Silber,
3. die Angabe des Feingehalts in Tausendtheilen und
4. die Firma oder die in Gemäßheit des Gesetzes vom 30. November 1874 eingetragene Schutzmarke des Geschäfts, für welches die Stempelung bewirkt ist.
Die Krone muß
bei Goldgeräthen in dem Sonnenzeichen ,
bei Silbergeräthen rechts neben dem Mondsichelzeichen
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Finissierung - Nachbearbeitung und mechanische Oberflächenvergütung der Bestandteile von Uhrwerken z. B. durch besondere Schlifftechniken
wie Genfer Streifen, Perlschliff oder dem Sonnenschliff auf Rädern. Auch das Anlassen von Schrauben (bläuen), Anglieren sowie Versilbern, Rhodinieren und Vergolden gehören zur Finissage.
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Flachspirale - 1675 wurde von Christian Huygens die Flachspirale erfunden. Bei ihr liegen die Ansteckpunkte an Unruhwelle (Spiralrolle) und Unruhkloben
(Spiralklötzchen) auf einer Ebene. Auch wenn Flachspiralen schlechtere Gangresultate besitzen, da sie im Gegensatz zu Breguetspiralen sich während der Ausdehnung und des Zusammenziehens nicht
exakt konzentrisch entwickeln. Besitzen moderne mechanische Uhrwerke zumeist Flachspiralen.
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Formwerk - mechanische Uhrwerke, die nicht rund sind, werden in der Uhrmacherei als Formwerke bezeichnet. Formwerke wurden
besonders oft für Damenuhren verwendet.
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Fournituren - (Furnituren) Französisches Wort für die einzelnen Teile einer Uhr.
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Fly Back
Funktion - Ein Drücker ( beim Urofa Kaliber 59 z.B.der untere Drücker), dient der Rückstellung auf Null nach Beendigung der Messung, oder bei Betätigung während des
Meßvorganges, der Nullstellung mit sofortigem Wiederanlauf.
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Kannelierung - (lat.
canna = Rohr; frz. cannelure = Rinne, Furche, Rille) ist die Auskehlung eines Objektes, mit senkrechten, konkaven Rillen. Sie ist bereits schon in der Antike als dekoratives
Motiv in der Architektur, Kunsthandwerk und der Metallverarbeitung zu finden. Auch in der Fertigung von Uhrgehäusen wir sie immer wieder gern als schmückendes Element hochwertiger Uhren
verwendet.
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Karat - ist eine Feingehaltsbezeichnung. 1000 Teile einer Legierung werden in 24 Karat aufgeteilt,d.h. 24/24 = 1000 = Feingold
8 Karat Gold = 8/24 = 333 Teile von 1000
14 Karat Gold = 14/24= 585 Teile von 1000
18 Karat Gold = 18/24 = 750 Teile von 100010 Mikron
=
10/1000 mm Goldauflage (=1/100 mm)
dient der Blockade der ersteh und letzten Umgänge
der der voll
aufgezogenen Zugfeder, um einen gleichmäßigen Ablauf der
Federspannung zu gewährleisten. animierte Daratellung
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Mikron - Drückt die Stärke einer Metallschicht (z.B. Goldschicht)
in 1/1000 mm aus.
1 Mikron = 1/1000 mm Goldauflage
10 Mikron = 10/1000 mm Goldauflage (=1/100 mm).
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Mississippistein - Der Name Arkansas- oder Mississippiölstein stammt vom Fundort her. Er besteht aus Quarz und Schiefer mit feiner
Körnung, hat die Härte 6-7 nach Mohs. und dient zum Anschleifen von Stahlwerkzeugen (Spiral-, Dreul-, Spitz-, Schaufelbohrer, Schabern usw.). Er wird unter Verwendung von Öl eingesetzt.
Goldgehäuse mit dem Firmensignet ZE
Am 1. Juli 1945 wird die Zwickauer Edelschmiede wird gegründet. H. Albrecht geht nach dem „Westen“, aus dessen Betrieb wird später ein VEB gebildet. Der VEB Zwickauer Edelschmiede entwickelt sich
zum größten Betrieb der Branche in der DDR. Spezialität: Damenuhrgehäuse, Melanaise-Armbänder, Schmuck und Trauringe. DasLogo der Firma "ZE"