Deutsche Uhrmacherschule 1919-1940

Ab 1921 - Höhere Fachschule für Uhrmacherei & Feinmechanik zu Glashütte ( Sa.)

1919

Grundlegende Neuregelungen Uhrmacherschulverhältnisse
 auf der Grundlage eines neuen Stiftungsstatutes

Der Stiftungsrat der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte

Mit dem Ende des deutschen Kaiserreiches und der Ausrufung der Republik am 09. November 1919 sollten sich auch an der vom Zentralverband der deutschen Uhrmacher und der Landesregierung Sachsen getragenen Deutschen Uhrmacherschule Glashütte die Verhältnisse grundlegend verändern. Mit der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 11. Februar 1919 und der am 13. Februar 1919 erfolgten Ernennung der Reichsregierung waren auch die Voraussetzungen für eine Neuordnung der Strukturen der Deutschen Uhrmacherschule geschaffen. Vertreter des Landes Sachsen traten in Verhandlungen über ein neues Stiftungsstatut ein. Eine erste Konsequenz war dann die Rückgabe aller Aufsichtsratsmandate an den Zentralverband der Deutschen Uhrmacher und der damit verbundene Rücktritt aller Mitglieder des Aufsichtsrates zum Ende des Schuljahres 1918/19 am 30. April 1919.

Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr. 23 vom 05. Juni 1919 S. 191
Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr. 23 vom 05. Juni 1919 S. 191

Auf der Grundlage des neuen, noch nicht ministeriell genehmigten Stiftungsstatutes fungierte als neues Führungs- und Aufsichtsgremium ein Stiftungsrat, in dem auch Vertreter der modernen Industrie in stärkerem Maße vertreten waren, als das noch im eher handwerklich geprägten Aufsichtsrat der Fall war. Die erste Sitzung des Stiftugsrates fand am 2. Juni 1919 statt. Es wurde die Ausschreibung der seit dem Tod von Prof. Strasser 1917 unbesetzten Stelle des Direktors der Schule und zeitgleich die Stelle eines zusätzlichen Fachlehrers beschlossen. Des Weiteren wurde die dringend notwendige Erweiterung des Schulgebäudes ein erstes Mal beraten.

 

Weitere Sitzungen folgten.

Am 2. Juli auf der zweiten Ausschussitzung wurde der Glashütter Uhrmacher Leo Schreck einstimmig als neuer Fachlehrer aus einem Kreis von 12 Bewerbern gewählt.

Auf der Sitzung am 30. Juli 1919 wurden als Vertreter der Industrie die Herren Fabrikanten Lange, Gläser, Mühle, Trapp und Fabrikdirektor Hugo Müller in den Stiftungsausschuss gewählt. Die Neubesetzung der Direktorenstelle sollte noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Als Interims-Lösung war seit 1917 Herr Rommershausen eingesetzt.

1. ,2. & 3. Sitzung des Stiftungsausschußes der Deutschen Uhrmacherschule
Juni & Juli 1919.pdf
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Uhrmacherkunst Nr.1 v, 1. Jan. 1920 Anzeigenteil
Uhrmacherkunst Nr.1 v, 1. Jan. 1920 Anzeigenteil

Die Einrichtung, der Lehrplan & der Text der neuen Stiftungsurkunde der Deutschen Uhrmacherschule  vom 26. September 1919

Deutsche Uhrmacherschule - höhere Fachschule für Uhrmacherei u. Feinmechanik Glashütte (Sa.)
Einrichtung und Lehrplan 1919.pdf
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1920 Planung der Schulerweiterung

Nach mehreren vorbereitenden Sitzungen im Fachausschuss, wurde der von der Firma Rose & Röhle ausgearbeitete Planentwurf des Schulerweiterungsbaus behandelt. Dass die Inflation voranschreitet, wird allein schon dadurch deutlich, dass beschlossen wurde das Schulgeld zum 1. Februar 1920 um 100% zu erhöhen. Für die Stelle des Direktors der Schule waren drei Bewerbungen eingegangen und vom Fachausschuß geprüft worden. Vorgeschlagen und einstimmig gewählt wurde Herr Oberlehrer Dr. Giebel von der Oberrealschule Zeitz.

Erste Stiftungsratssitzung im neuen Jahr
30 Januar 1920.pdf
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Dr. phil. Karl Giebel * 27. April 1879  † 19. März 1950
Dr. phil. Karl Giebel * 27. April 1879 † 19. März 1950

Am ersten April 1920 trat Dr. phil. Karl Giebel, in der Nachfolge des 1917 verstorbenen Prof. Strasser, sein neues Amt, als Direktor der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte an. Dr. Giebel war 1979 in Barmen geboren, besuchte zuerst die Volksschule und danach das Gymnasium. Nach seinem Studium wirkte er an der Ober-Realschule in Zeitz, als Lehrer für Mathematik und Physik. Zeitgleich war er Schriftleiter und Autor der pädagogischen Zeitschrift "Die Arbeitsschule". Der 1914 begonnene erste Weltkrieg unterbrach dann seine pädagogische Tätigkeit in Zeitz. 1920 bewarb er sich für die ausgeschriebene Stelle des Direktors der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte und wurde als solcher berufen. Er übte dieses Amt fast 30 Jahre erfolgreich bis 1949 aus.

Am Vorabend der am 23. April durchgeführten Abschlussprüfung für das Schuljahr 1919/20 fand eine Sitzung des Stiftungsausschusses statt. Wichtige Punkte der Tagesordnung waren der geplante Erweiterungsbau und der Beschluss einer neuen Schulodnung.

1920 Sitzung des Stiftungsrates der Deutschen Uhrmacherschule
Stiftung DUS AJU Nr. 5 v. 1. März 1920 S
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1921 - Höhere Fachschule für Uhrmacherei und Feinmechanik

Auf Antrag des neuen Direktor Dr. Giebel beschloß der Stiftungsausschuß der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte (Sa.) in seiner Sitzung vom 20. Januar 1921 dem Namen der Schule den Zusatz „Höhere Fachschule für Uhrmacherei und Feinmechanik“ hinzuzufügen.

Ab Ostern 1921 war dann die Gewerbeschule Glashütte der Uhrmacherschule angegliedert.                                                        

1921 DUS erhält eine Namensergänzung.pdf
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1922 - Stiftungen an der Deutschen Uhrmacherschule.

Bis 1940 bestanden an der Deutschen Uhrmacherschule zu Glashütte nachfolgende Stiftungen:

  1. Großmann-Stiftung
  2. Strasser-Stiftung
  3. Schüler-Stiftung
  4. Stadt-Stiftung
  5. Reichskanzler-Stiftung

Nach der Umwandlung der Schule in die Meisterschule des Uhrmacherhandwerks wurden die einzelnen Stiftungen unter dem Namen Großmann-Stiftung zusammengeführt. Das damalige zusammengeführte Stiftungsvermögen betrug 17.328,60 RM.

Die Erträge waren jährlich zu einem Viertel dem Stammvermögen zuzuführen und zu drei Viertel zur Unterstützung bedürftiger und würdiger Schüler der Meisterschule zu verwenden. Wenn die Stiftung aufgehoben oder erlöschen sollte, oder die Schule verlegt oder geschlossen werdern sollte, sollte das Vermögen der Stadt Glashütte zufallen, die es für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hätte. Die neue Stiftung unterstand der Aufsicht des Landrates zu Dippoldiswalde und der Oberaufsicht des Ministeriums für Volksbildung des Landes Sachsen.

Darüber hinaus existierte seit 1926 zur Unterstützung der Schüler der Deutschen Uhrmacherschule die "Jubiläumsstiftung der Deutschen Uhrmacher-Zeitung". Zum Zeitpunkt der Gründung der Meisterschule des Uhrmacherhandwerks bekam die Stiftung eine vom Sächsischen Ministerium für Volksbildung genehmigte neue Satzung, wonach sie als nichtrechtsfähige Stiftung unter dem ursprünglichen Namen bestehen bleiben durfte. Das damalige Stiftungsvermögen belief sich auf 3.335,57 RM.

Stiftungen der Uhrmacherschule
Stiftung DUS 1940.pdf
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1923 - Die Erweiterung der Deutschen Uhrmacherschule

1923 wir in der Fachpresse über die Gründung einer „Vereinigung zur Förderung der Deutschen Uhrmacherschule“ mit Sitz in Glashütte berichtet. Ziel der Vereinigung war es, die Schule bei der Entwicklung der wirtschaftlichen Voraussetzungen zur freien Entfaltung ihrer Kräfte zu unterstützen.
1923 Sonderdruck DUZ.pdf
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Das letzte Bild der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte vor dem Umbau 1923
Das letzte Bild der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte vor dem Umbau 1923
1923 Alfred Helwig mit seinen Schülern
1923 Alfred Helwig mit seinen Schülern
Quelle: Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr.53 v. 31.Dez. 1923 S.579
Quelle: Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr.53 v. 31.Dez. 1923 S.579

1924 - Neue Gehilfen- und Meisterprüfungsordnungen für das  Uhrmachergewerbe

Auf der Grundlage dieser neuen Ordnung wurde es möglich erstmals auch an der Deutschen Uhrmacherschule Gehilfen- und Meisterprüfungen abzulegen.

Auf der 4. Reichstagung der Uhrmacher im August 1924 wird eine neue Gehilfen- und Meisterprüfungsordnung für das Uhrmachergewerbe kontrovers und ausgiebig diskutiert.
Die Prüfungs-Ordnungen wurden mit allen gegen die Stimmen der Kieler Uhrmacher, die einen besonderen Antrag eingebracht hatten, angenommen. Sie Regeln die grundlegenden Anforderungen, die an die angehenden Gehilfen bzw. Meister in Theorie und Praxis gestellt werden.
Gehilfen- und Meisterprüfungsordnungen19
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1925 - Die langjährigen Bemühungen der Schulleitung, es den Schülern der Deutschen Uhrmacherschule zu ermöglichen, an der Schule eine Meisterprüfung ablegen zu können, wurden am 04. April1925 endlich von Erfolg gekrönt.

1925 - Der Neubau,  neues Programm, Schulordnung und Haushaltplan

Das erste 1925 veröffentlichte Foto vom Neubau
Das erste 1925 veröffentlichte Foto vom Neubau
Das neue Programm DUS 1925.pdf
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DUS Schulordnung
Sammelmappe.pdf
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Quelle: Taschenbuch für die Besucher der Höheren Fachschule für Uhrmacherei und Feinmechanik Glashütte i. Sa. 1930
Quelle: Taschenbuch für die Besucher der Höheren Fachschule für Uhrmacherei und Feinmechanik Glashütte i. Sa. 1930
Bisher noch nicht genau zu datierender Jahrgang in den 1920er Jahren
Bisher noch nicht genau zu datierender Jahrgang in den 1920er Jahren

Mit der Eröffnung des Erweiter-ungsbaus der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte im Jahr 1923 wurde im Zusammenhang mit dem neuen Lehrplan und der Neuausrichtung des theoretischen  und praktischen Unterrichtes ein Taschenbuch für die Besucher der "Höheren Fachschule für Uhrmacherei und Feinmechanik Glashütte" entwickelt und jedem Schüler der nachfolgenden Jahrgänge an die Hand gegeben. Das Taschenbuch enthielt alle wichtigen Informationen, Regeln und Anregungen, die für den neuen Schüler von Interesse waren.

DUS Taschenbuch 1930.pdf
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DUS-Lehrer und Schüler des Jahrgangs 1928/29
DUS-Lehrer und Schüler des Jahrgangs 1928/29
Quelle: Taschenbuch für die Besucher der Höheren Fachschule für Uhrmacherei und Feinmechanik Glashütte i. Sa. 1930
Quelle: Taschenbuch für die Besucher der Höheren Fachschule für Uhrmacherei und Feinmechanik Glashütte i. Sa. 1930

Erstmals wurden an der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte im Januar 1925 mit großem Erfolg ein Fortbildungskurs für Gewerbe- und  Berufsschullehrer an Uhrmacherfachklassen durchgeführt. Über Form, Inhalt und Fortführung dieses Kurses wird in der Fachpresse eingehend berichtet.

Die Teilnehmer am Fortbildungskurs für Gewerbe- und Berufsschullehrer an Uhrmacherklassen in Glashütte vom 5. bis 9. Januar 1925

Quelle: Die Uhrmacher-Woche Nr.04 vom 24. Jan. 1925 S. 55
Quelle: Die Uhrmacher-Woche Nr.04 vom 24. Jan. 1925 S. 55
Fortbildungskurs für Gewerbe- und Berufsschullehrer an Uhrmacherklassen in Glashütte vom 5. bis 9. Januar 1925
Uhrmacher Woche 1925.pdf
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Quelle: Die Uhrmacher-Woche Nr. 32 vom 08. Aug. 1925 S. 581
Quelle: Die Uhrmacher-Woche Nr. 32 vom 08. Aug. 1925 S. 581
Bericht über den 2. Fortbildungskursus für Gewerbe- und Berufsschullehrer an Uhrmacherfachklassen vom27.Juli bis 1. August 1925
Uhrmacher Woche vom 8. Aug. 1925.pdf
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Quelle: Die Uhrmacher-Woche Nr.52 vom 25. Dez. 1926
Quelle: Die Uhrmacher-Woche Nr.52 vom 25. Dez. 1926
3. Fortbildungskus für Uhrmacher und Fachlehrer
Uhrmacher Woche 1926.pdf
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Hemmungsmodelle für Unterrichtszwecke

Bei den Kursen, die die Deutsche Uhrmacherschule für die Lehrer von auswertigen Uhrmacher-fachklassen durchführte, wurde deutlich, dass es ein Bedürfnis für einfache und preiswerte Modelle der verschiedenen Hemmungs- arten gab. Diesem Bedürfnis wurde insofern entsprochen, dass die der Uhrmacherschule angegliederte feinmechanische Abteilung solche Modelle anfertigen ließ und zu akzeptablen Preisen anbot.

Gangmodell DUS 1926.pdf
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1926

Haushaltplan der DUS 1925/26
Haushaltplan der DUS 1925/26
Quelle Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr. 48 vom 27.11.1926 S. 1010
Quelle Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr. 48 vom 27.11.1926 S. 1010

Schulgeldfreistelle an der Glashütter Uhrmacherschule 

 

Die 1877 gegründete altehrwürdige sächsische Furniturenhandelsfirma Georg Jacob G.m.b.H. in Leipzig ermöglichte es 1928, im 50. Jahr ihres Bestehens, mit der Georg-Jacob-Jubiläums-Stiftung, dass begabte junge Menschen, die das Zeug, aber nicht das Geld hatten sich ein Ausbildung an der Deutschen Uhrmacherschule leisten zu können, doch noch den Uhrmacherberuf erlernen zu können.

Dazu schreibt die Uhrmacher- Woche 1928 in ihrer Nr. 39 auf Seite 644 Folgendes:

 

„Die durch die Georg-Jacob-Jubiläums-Stiftung geschaffene Schulgeldfreistelle auf der Deutschen Uhrmacherschule in Glas­hütte i. Sa., die durch den Zentralverband verliehen wird, ist in diesem Jahre an den Schüler Emil Reichard, Sohn des Uhrmachermeisters Karl Reichard, Wesermünde-G., Borries­straße l, verliehen worden. Die Verleihung dieser Schulgeld­freistelle bedeutet für den Betreffenden eine besondere Aus­zeichnung, da sie nur gut befähigten Schülern oder Angehöri­gen des Faches verliehen wird, die zu der Hoffnung berechtigen daß sie einst wertvolle Kräfte für das Uhrmachergewerbe werden. Zentralverband der Deutschen Uhrmacher E. V.“

 

Dass der Uhrmacher, der seine Kariere diesem Sponsoring verdankt, seine Furnituren natürlich von der Firma Georg Jacob bezogen hat, darf als sehr wahrscheinlich angesehen werden. So haben beide einen nachhaltigen Nutzen von dieser durch die Firma Jacob getätigten Zukunftsinvestition.

Es ist also durchaus nichts Neues, wenn gerade heute wieder von der Politik für ein solches Sponsoring bei der Wirtschaft geworben wird.

Informationen zur Bedeutung und dem Wirken der traditionsreichen Firma Georg Jacob G.m.b.H. in Leipzig und die Unterstützung für Schüler der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte.
Furniturenfirma Georg Jacob Leipzig.pdf
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1927 - Die Lehre der Schule umschliesst die Abteilungen Uhrmacherei und Feinmechanik. Die Aufnahme in die Schule kann erfolgen als Lehrling, Fachschüler, Technikerschüler, Gast und Hörer.

Nach Halbjahren aufgeschlüsselter Pflichtunterricht der Lehrlinge der Abteilung Uhrmacherei.
Nach Halbjahren aufgeschlüsselter Pflichtunterricht der Lehrlinge der Abteilung Uhrmacherei.
1927 - Erhebungen Zentralverband der Deutschen Uhrmacher (Schulträger)
Erhebung des ZV 1927.pdf
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An den ergänzenden Informationen zu den nachfolgenden Jahren wird derzeit intensiv gearbeitet. Die Einstellung erfolgt zeitnah, aber nicht unbedingt  in chronologischer Folge.

1928

Festtage in Glashütte - Fünfzig Jahre Deutsche Uhrmacherschule Glashütte
Die Uhrmacher-Woche Mai 1928.pdf
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1929

Im Schuljahr 1929/30 wurde erstmals die Konstruktion, die Zeichnung  und die Ferigung von Armbanduhren in das Lehrprogramm der Schule aufgenommen.[1929/1]

1930

1930 Ein Rundfunkvortrag von Dr. Giebel, Glashütte
Unsere Taschenuhr.pdf
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1933 - Auf der Grundlage von §4 des Gesetzes zur Wiederherstellung des               Berufsbeamtentums  wurde wegen politischer Unzuverlässigkeit

              wurde ein Lehrer in den  vorzeitigen Ruhestand versetzt.

Die Ausstellungsvitrine der Schule auf der Reichstagung 1935
Die Ausstellungsvitrine der Schule auf der Reichstagung 1935

1935

Anlässlich der Reichs-tagung der Deutschen Uhrmacher vom 25. bis 27. Mai 1935 im Industrie- und Kulturverein berichtete Dr. Giebel von einem „Allgemein beobachteten Rückgang der Schüler-zahlen.“ Weiter teilte Dr. Giebel auf der Beratung der Deutschen Uhrmacher-Fachlehrer am 26. Mai mit, „dass die Schule Glashütte bemüht sei, ihre Leistungen den Notwendigkeiten anzupassen“ und „daß nun auch eine Abteilung Optik errichtet worden sei.“

Quelle: Uhrmacherkunst Nr. 24 vom 07. Juni 1935, S.333-334

Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr. 31 v. 27. Juli 1935 S. 398
Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr. 31 v. 27. Juli 1935 S. 398

1936 - Informationsbesuch des Reichsinnungsmeisters Hans Flügel mit Mitgliedern des Reichsinnungsverbandes des Uhrmacherhandwerkes in der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte.

Doppelseitige Pendeluhr mit Strasser-Hemmung der DUS

Ausstellungsstück zur Uhrenausstellung "Genaue Zeit scgafft Pünktlichkeit" in Berlin 1936

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Literatur:

[1929/1] Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.18 v. 02. Mai 1931 S.262

Aktualisiert 25.02.2017

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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