GUB Kaliber 48.1 Beobachtungsuhr

  • Herstellung: 1940 - 1971 (von den GUB ab 1951 als TU)
  • Werkdurchmesser: 48 mm
  • Werkhöhe: 2/3 Platine und separatem Hemmungsradkloben 
  • Aufzug: Hand
  • Hemmung: Anker
  • Unruh: Giullaume (Nickel/Stahl) mit Goldschrauben, Breguet-Spirale
  • Steine: 16
  • Stoßsicherung:keine
  • Reglage:Schwanenhalsfeinregulierung
  • Sekunde:
  • Stückzahl: ca.2919 (Vermutlich mit denen von Lange & Söhne VEB)
  • Besonderheiten: Ausführung als TU mit schwarzem ZB und Zentralsekunde

VEB Glashütter Uhrenbetriebe - Beobachtungsuhr Kaliber 48.1

Noch bis in die 1960er Jahre wurden vom VEB Glashütter Uhrenbetriebe hochwertige Beobachtungsuhren  mit dem von der Firma A. Lange & Söhne 1941 für die Kriegsproduktion entwickelten Luftwaffen-B-Uhrenwerk Kaliber 48.1, mit Stunden- und Minutenzeiger, sowie großem Sekundenzeiger aus der Zifferblattmitte, jetzt nicht mehr als Fliegerarmbanduhr sondern als Taschenuhr gefertigt. Eingeschalt wurden diese Werke, die mit dem DDR Gütezeichen Q ausgezeichnet waren und eine maximale Gangabweichung von nur 1 Sekunde in 24 Stunden hatten, in Silbergehäuse. Bezogen wurden diese Uhren vorwiegend von wiisenschaftlichen Institutionen, wie z.B. dem Geodätischen Institut in Potsdam, aber auch von der Marine.

Einen ausführlichen Artikel zur Historie der Beobachtungsuhren von Waldemar Becker in der Fachzeitschrift Klassikuhren Hefte 6/1997 finden Sie hier.

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Aktualisiert  27.09.2020

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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