Damenarmbanuhr Dr. Kurtz "Glashütter Tradition"

Autouhr mit GUB Kaliber 60

Glashütter Halbsavonette A. Lange & Söhne von 1879

Am 14. Dezember 1879 wurde die hier vorgestellte Halbsavonette mit der Werk- und Gehäusenummer 20233 von der Glashütter Firma A. Lange & Söhne an die Dresdener Großhandelsfirma Dürrstein & Co. verkauft. Das Goldgehäuse der Form „Jürgens“ hat einen Feingehalt von 750/1000. Das Werkkaliber 43 wurde mit 15 Rubinen in der DUF-Qualität gefertigt. Da die Fertigung der DUF Uhren mit der Werknummer 20000 im Jahr 1879 begann, dürfte die Uhr eine der frühesten Halbsavonette-Uhren dieser Qualitätsstufe sein. Von der Firma Dürrstein wurde die Uhr an die 1826 in Köln gegründete Firma J. Verhagen & Co. verkauft. Auf Kundenwunsch wurde die ¾-Platine der Uhr von A. Lange & Söhne auch mit dem Namen der Firma J. Verhagen signiert. Frühe DUF Uhren, so auch die hier vorgestellte, haben noch den von Moritz Großmann verwendeten dreifachen Sonnenschliff auf den Aufzugsrädern.

A. Lange & Söhne Damenarmbanduhr Kaliber 522 mit Breguetspirale

Schutzmarke der Grießbach-Unruhen
Schutzmarke der Grießbach-Unruhen

Die Firma Richard Grießbach wurde nach dem Tod von Richard Grießbach am 14. Juni 1948 von seinem 1892 geborenen Sohn Rudolf Grießbach bis 1958 weitergeführt. 1958 erfolgte die Eingliederung der Firma in den VEB Glashütter Uhrenbetriebe. Danach erloch auch die Grießbachsche Schutzmarke (RGG). [3]

Exportmodelle mit Kundenwusch - Zifferblattsignaturen

 TU Nr. 59 signiert G & L ( Gutkaes & Lange) im Sibergehäuse

Die hier gezeigt TU ist  eine der frühesten noch existenten Glashütter Taschenuhr der Firma A. Lange & Cie Glashütte. Sie wurde am 30. Juni 1990 in Frankfurt /Main vom Auktionshaus Peter Michael Kegelmann mit nachfolgender Beschreibung versteigert.

Am 23/24. Dezember 2017 gestohlen

Goldene Taschenuhr, Halbsavonette,

Glashuette,Richard Glaeser, No 8597,mit Gravur im Innendeckel:

"Zur Erinnerung an die Wiederherstellung der Müglitzthalbahn vom Hochwasser am 30 Juli 1897"

Informationen können an das Kriminalkommissariat 34, Villemompler Str. 77, 53123 Bonn unter dem Aktenzeichen 600000-107510-17/6 gegeben werden.

Werbeanzeige Uhrenmagazin aus dem Jahr 1898
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Die Funktionsbeschreibung der Jubiläumsuhr "GrandeComplikation"
Union Glashütte 1893 Jubiläumsuhr Uhr.pd
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Informationen zur Werkkaliberbestimmung

Das beim Kaliber 53 um 0,3 mm größere Ankerrad erforderte eine größere Ausfräsung in der Platine, als sie beim Kaliber 52 erforderlich war. Das hatte zur Folge, dass der beim Kaliber 52 noch vorhandene Steg am Platinenrand weggefräst wurde um den erforderlichen Raum für das größere Ankerrad zu schaffen.

 

Anhand der zum Vergleich vorliegenden Artefakte ist nachgewiesen, dass es sich bei der von Kurt Herkner in seinem Buch „Die Glashütter Armbanduhren“ auf Seite 89 gezeigten Werkabbildung nicht um ein Werkkaliber UROFA 52, sondern um das Kaliber 53 handelt. Gleiches trifft auch für das in dem Artikel „Uhrwerke und Armbanduhren der UROFA und UFAG Glashütte/Sa.“ in der Fachzeitschrift „Klassikuhren“ Heft 6/2008 auf Seite 40 als Kaliber 52 gezeigte Werkbild zu.

Herrenarmbanduhr "Kurtz Glashütter Tradition" mit Kaliber 25.1

Bei dem hier vorgestellten Modell einer mechanischen Herrenarmbanduhr mit Handaufzug der Uhrenfabrik Dr. Ernst Kurtz  Haus Hollen, Bookholzberg (Oldenburg), wurde das seltene, ursprünglich aus Schweden stammende Kaliber 251 mit kleiner exzentrischer Sekunde bei 6 verwendet. Eingeschalt wurde das Werk in ein verchromtes Messinggehäuse mit gedrückten Edelstahlboden und einem, für die erste Hälfte der 1950er Jahre außergewöhnlich großen Durchmesser von 36 mm. Das stoßgesicherte Werk ist mit 16 Steinen, einer Schraubenunruh und einer Breguet-Spirale ausgestattet. Die für die damalige Zeit mit 100,00 DM recht teure Uhr fand trotzt hervoragender Qualität nicht im ausreichenden Maße Abnehmer. Die Folge war die Einstellung dieser Fertigung im Jahr 1953.

Während die 16 - steinige Werkausführung seit 1953 grundsätzlich mit Goldchatons ausgestattet wurde, verzichtete man bei der ab 1957 bis 1960 gefertigten 18 - steinigen Variante auf die Goldchatons.

Am Original der 16- & 18-steinigen Werkausführung sind neben der obligatorischen vergoldeten Schraubenunruh auch Kron- & Sperrrad grundsätzlich mit dem Glashütter Sonnenschliff dekoriert.

GUB Gütewerk Kal 60.3 mit 18 Steinen & gegenüber dem Original verfälschter, weil vernickelter, Schraubenunruh
GUB Gütewerk Kal 60.3 mit 18 Steinen & gegenüber dem Original verfälschter, weil vernickelter, Schraubenunruh

Aktualisiert 26.06.2022

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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