Die sächsische Kleinstadt Glashütte hat eine bis in das Jahr 1845 zurückreichende ununterbrochene Tradition im Uhrenbau. Auf dieser Seite soll die historische Entwicklung dieser Glashütter Tradition beispielhaft an Hand von Bildmaterial und erläuternden Artikeln dargestellt werden. Ein wesentlicher Bestandteil wird eine chronologische Übersicht der seit Ende der 1920er Jahre bei der Urofa und Ufag begonnenen Herstellung von Rohwerken und Armbanduhren sein. Die Entwicklung der verschiedenen Glashütter Werkkaliber soll in chronologischer Reihenfolge mit einer entsprechenden Werkbeschreibung bildlich dargestellt werden. Damit soll interessierten Usern und Sammlern Glashütter Uhren eine exakte Bestimmung der Kaliber und die Echtheit sowie die zeitliche Einordnung der Uhren erleichtert werden. Viel Spaß beim Durchstöbern dieser Seite …
Die neue "Uhr der Woche"
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Für dieses Modell der Glashütter Uhrenbetriebe aus dem Jahr 1970 wurde das Plaqué vergoldete Messinggehäuse mit Edelstahlschraubdeckel importiert. Erkennbar sind diese Importgehäuse daran, dass sie im Unterschied zu den Plaqué Gehäusen aus Weimar nicht mehr mit einer 20 Mikron starken 14 karätigen Goldauflage versehen sind. Die Deckelprägung weist bei diesen Gehäusen nur noch die Bezeichnung Plaqué ohne Angabe der Goldauflagenstärke aus.
Neben der Kaliberprägung 75 oder 74 auf der Platine, wird bei den Spezimaticwerken auch das Jahr und das Quartal der Werkherstellung eingeprägt. Das Werk dieser Uhr wurde im 4. Quartal 1970 hergestellt.
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