Die sächsische Kleinstadt Glashütte hat eine bis in das Jahr 1845 zurückreichende ununterbrochene Tradition der Präzisionsuhren-fertigung. Auf dieser Seite soll die historische Entwicklung der Firmen, ihrer Produkte sowie der Deutschen Uhrmacherschule, die diese Glashütter Tradition begründet, entwickelt, gepflegt und am Leben erhalten hat, beispielhaft an Hand von historischen Dokumenten, Bildmaterial, Videos und erläuternden Artikeln dargestellt werden. Damit soll interessierten Usern und Sammlern Glashütter Uhren der Ein- und Überblick über den Umfang, die Fertigungsbreite sowie eine exaktere Bestimmung und zeitliche Einordnung Glashütter Uhren erleichtert werden.
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Die neue "Uhr der Woche"
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Nachdem beim Aufsichtsrat der UROFA und UFAG, der sich im wesentlichen aus Direktoren der geldgebenden Bank, der Girozentrale Sachsen zusammensetzte, die Erkenntnis gereift war, dass die Zeit der Taschenuhren vorbei war, wurde 1928 mit der Entwicklung eines 8 ¾ linigen Zylinderwerkes für Damenuhrmodelle begonnen. Dieses Werk erhielt die Kaliberbezeichnung 51. Nur das Werkgestell, das Federhaus, der Aufzug sowie die Zeigerstellung konnten von der UROFA gefertigt werden. Alle übrigen Teile mussten aus der Schweiz importiert und, wegen noch notwendigen Passarbeiten, von der UFAG montiert werden. Das Normalwerk mit 10 Steinen kostete 3,50 RM. Zu geringeren Preisen wurden auch Werke mit 8, 6, 4, oder gar nur 2 Lagersteinen hergestellt. Eine fertige Uhr mit vergoldetem Gehäuse und Lederband kostete bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von 1,07 RM 9,60 RM. Ein betriebswirtschaftlich vertretbares Ergebnis konnte damit nicht erzielt werden, wie aus den Geschäftsbilanzen erkennbar ist. Der kleine Teil nicht an auswärtige Uhrenfabriken verkaufter Rohwerke wurde von der UFAG zu Damenarmbanduhrmodellen vollendet und auf dem Zifferblatt mit „Glashütte Original“ signiert.
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„Hermann Goertz – Präzisionsuhrmacher und Kosmopolit“
Das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte würdigt anlässlich seines 150. Geburtstages den Pionier der Uhrmacherkunst Hermann Goertz mit der Sonderausstellung, die am 19. April 2012 im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte mit einer Vernissage eröffnet wurde. Herrmann Goertz war auch der Schöpfer der berühmten Glashütter Kunstuhr, die im Museum zu besichtigen ist. Die Sonderausstellung kann noch bis zum 17. Juni 2012 besucht werden.
Auseinandersetzung mit der Zeit - Prof. Dr. Karlheinz Geißler
Präzisionsuhren aus Glashütte und Schramberg
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Die Erste neue Glashütter Armbanduhr nach 1945
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