Glashütte - Uhrenfertigung

 

Tradition & Innovation

seit 1845

 

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie

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Die sächsische Kleinstadt Glashütte hat eine bis in das Jahr 1845 zurückreichende ununterbrochene Tradition der Präzisionsuhren-fertigung. Auf dieser Seite soll die historische Entwicklung der Firmen, ihrer Produkte sowie der Deutschen Uhrmacherschule, die diese Glashütter Tradition begründet, entwickelt, gepflegt und am Leben erhalten hat, beispielhaft an Hand von historischen Dokumenten, Bildmaterial, Videos und erläuternden Artikeln dargestellt werden. Damit soll interessierten Usern und Sammlern Glashütter Uhren der Ein- und Überblick über den Umfang, die Fertigungsbreite sowie eine exaktere Bestimmung und zeitliche Einordnung Glashütter Uhren erleichtert werden.Viel Spaß und Freude beim Durchstöbern der inzwischen auf mehr als 250 Einzelseiten angewachsenen und 9,6 Gigabyte umfassenden Informationsplattform.

Die neue "Uhr der Woche"

VEB Glashütter Uhrenbetriebe - Herrenarmbanduhr Kaliber 62.2 

Die hier vorgestellte, im Original mit Etui und Garantieschein erhaltene Herrenarmbanduhr des VEB Glashütter Uhrenbetriebe wurde 1956 gefertigt und von der HO Industriewaren Wismar am 17.08.1956 verkauft. Das in der Güteklasse 1 gefertigte GUB Werkkaliber 62.2 weist auf der Federhausbrücke die Prägung "GUB 662.2" auf, was keine eigenständige Kaliberbezeichnung ist, sondern für einen eng begrenzten Zeitraum den Übergang vom Werkkaliber 62 zum Werkkaliber 62.2 darstellt. War das Kaliber 62 noch ohne Stoßsicherung und mit sichtbar auf der Zifferblattseite des Werkes liegender Sekundentriebbrücke konzipiert, so wurde das verbesserte Kaliber 62.2 mit einer innen, in der Federhausausdrehung liegenden Sekundentriebbrücke gefertigt. Auch der Einsatz einer importieten Incabloc-Stoßsicherung war vorgesehen, konnte aber erst im späteren Verlauf der Fertigung des Kaliber 62.2 realisiert werden. Die GUB Uhren mit Kalber 62, 62.2, einschließlich die mit der Kennung 662.2, wurden mit fortlaufender Werknummer gefertigt, die im Garantieschein dokumentiert ist.

Zur Uhr der vergangenen Woche gelangen sie >> hier <<

 Im Foyer des Deutschen Uhrenmuseum Glashütte wurde eine neue Ausstellung eröffnet. Darin wird unter anderem eine imposante Kunstuhr, die als Auftragsarbeit des DDR-Ministerrates unter Mitwirkung des VEB Glashütter Uhrenbetriebe entstanden ist, gezeigt. Die Kunstuhr war am 3. Januar 1956 ein Geschenk zum 80. Geburtstag von Wilhelm Pieck, dem damaligem Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik. Diese Uhr soll Teil einer neuen Sonderausstellung, die sich mit der Historie der ehemaligen Ingenieurschule für Feinwerktechnik Glashütte, die aus der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte hervorgegangen ist, beschäftigen.

Im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte
Neue Foyer-Ausstellung.pdf
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Auseinandersetzung mit der Zeit -  Prof. Dr. Karlheinz Geißler  

Präzisionsuhren aus Glashütte und Schramberg

  • Zeit - Das Diktat der Uhr Teil 1
  • Zeit - Das Diktat der Uhr Teil 2
  • Zeit - Das Diktat der Uhr Teil 3

Die Erste neue Glashütter Armbanduhr nach 1945

Aktualisiert 27.11.2022

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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