Glashütte - Uhrenfertigung

 

Tradition & Innovation

seit 1845

 

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie

Die sächsische Kleinstadt Glashütte hat eine bis in das Jahr 1845 zurückreichende ununterbrochene Tradition der Präzisionsuhren-fertigung. Auf dieser Seite soll die historische Entwicklung der Firmen, ihrer Produkte sowie der Deutschen Uhrmacherschule, die diese Glashütter Tradition begründet, entwickelt, gepflegt und am Leben erhalten hat, beispielhaft an Hand von historischen Dokumenten, Bildmaterial, Videos und erläuternden Artikeln dargestellt werden. Damit soll interessierten Usern und Sammlern Glashütter Uhren der Ein- und Überblick über den Umfang, die Fertigungsbreite sowie eine exaktere Bestimmung und zeitliche Einordnung Glashütter Uhren erleichtert werden.Viel Spaß und Freude beim Durchstöbern der inzwischen auf mehr als 250 Einzelseiten angewachsenen und 7,2 Gigabyte umfassenden Informationsplattform.

Die neue "Uhr der Woche"

A. Lange & Söhne Glashütte Beobachtungsuhr Kaliber 48

Zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurde die Firma A. Lange & Söhne Glashütte mit der Entwicklung einer leistungsfähigen Beobachtungsuhr für die Deutsche Kriegsmarine und die Luftwaffe beauftragt. Aus dem Werk der Taschenuhrmarke "OLIW" (Original Lange internatinales Werk) entstand bis 1940 das Kaliber 48 als offene Taschenuhr im Silbergehäuse mit Auf- und Abwerk, einem unsigniertem, versilberten oder Leuchtzifferblatt sowie kleiner Sekunde bei 3. Die in Lagen und Temperaturen zu prüfende Uhr musste die Gangleistung der Klasse 1, die von der Deutschen Seewarte Hamburg aufgestellt waren, erreichen. Die maximale Gangabweichung durfte 1 Sekunde pro Tag nicht überschreiten. Waren die Silbergehäuse anfänglich noch mit 3 Scharnieren ausgestattet, so musste im Verlauf des Krieges auf diese aufwendige Fertigung zugunsten einfacherer Gehäuse mit nur noch einem Scharnier für den Staubdeckel verzichtet werden. Aus Kapazitätsgründen wurde etwa die Hälfte der gesamten Kriegsproduktion der Marine-B-Uhren Kal. 48 von der Münchner Firma Andreas Huber remontiert.

Zur Uhr der vergangenen Woche gelangen sie >> hier <<

Die Deutsche Uhrmacherschule Glashütte wurde 1878 als Fachschule des Zentralverbandes der Deutschen Uhrmacher gegründet. In Vorbereitung wurde dazu am 28.10.1877 in Glashütte unter dem Vorsitz von Moritz Großmann ein „Local-Ausschuss“ mit Adolf Schneider, Julius Assmann, Richard Lange, Emil Lange und Ludwig Strasser gebildet.

 

Sonderausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte
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Auseinandersetzung mit der Zeit -  Prof. Dr. Karlheinz Geißler  

Präzisionsuhren aus Glashütte und Schramberg

  • Zeit - Das Diktat der Uhr Teil 1
  • Zeit - Das Diktat der Uhr Teil 2
  • Zeit - Das Diktat der Uhr Teil 3

Die Erste neue Glashütter Armbanduhr nach 1945

Aktualisiert  24.03.2019

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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