GUB DAU Kaliber 08 - 20

  • Herstellung: 1969 - 1972
  • Abmessungen: 13 X 15,15 mm Tonnenform (5 ½''')
  • Bauhöhe: 3,5 mm
  • Ganggenauigkeit: nach TGL 20 002
  • Schwingsystem schraubenlose Unruh 6,5 mm Dm, Spirale Nivarox 2, 21600 Halbschwingungen /h
  • Hemmung: Palettenankerhemmung
  • Gangreserve:38 h
  • Tiebfeder: selbstschmierend, bruchsicher
  • Aufzug: Kupplungsaufzug
  • Steine 17 Funktionssteine
  • Stoßsicherung: mit eigenem Patent

 

Das neue 5 ½'' Uhrwerk "Glashütte" - 08-20
Ing.E.Kaden, Glashütte stellt in der DDR Fachzeitschrift Uhren u.Schmuck Ausg.6/1969 S.198-202 das neue DAU Kaliber in Text u. Bild vor
08-20 PDF für HP.pdf
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Ersatzteilverzeichnis Kal. 08-20 u.09-20

Beschreibung der Werke und Teile in Deutsch, Englisch u. Französisch

 

Siehe: PDF GUB Kaliber 09 - 20

Modellbeispiele

VEB Glashütter Uhrenbetriebe Damenarmbanduhr Kaliber 08-20

Bei der hier gezeigten und im Original erhaltenen Damenarmbanduhr Kaliber 08-20 des VEB Glashütter Uhrenbetriebe handelt es sich um ein für den Export ins NSW vorgesehenes Modell, wie man an der ansonsten nicht üblichen englischen prägung im Gehäuseboden und im Armband erkennen kann. Aus welchen Grund diese Uhr im Innland blieb und in den Handel kam ist Heute nicht mehr nachvollziehbar. Auf alle Fälle war es ein oft vergebens gesuchtes, weil sehr beliebtes Geschenk zum 08. März , den in der DDR stets gefeierten Interationalen Frauentag. Diese in den 1960 gefertigten Uhren, tun bei regelmäßiger Revision vom Uhrmacher noch Heute nach fünf Jahrzehnten zuverlässig und genau ihren Dienst. Ein Zeugnis für eine planmäßige, nachhaltige Fertigung der Glashütter Uhren.

Glashütter Damenarmbanduhrmodell mit dem Werkkaliber 08-20

1969 wurde das von dem VEB Glashütter Uhrenbetrieben gefertigte Damenarmbanduhrkaliber  63.4, welches konzeptionell noch aus den 1930er Jahren stammte und bis 1939 von der Uhrenrohwerke-Fabrik Akt. Ges. Glashütte als Kaliber 542 gefertigt wurde, von dem in der GUB neu entwickelten Werkkaliber 08-20 abgelöst. Mit dem seit den 1950er Jahren stark beanspruchten und  inzwischen veralteten Maschinenpark war keine den gestiegenen Qualitätsstandards entsprechende Fertigung mehr möglich gewesen. Mit dem neuem Werkkaliber wollte man wieder ein exportfähiges, mechanisches Damenarmbanduhrwerk auf den Markt bringen, was auch im NSW Absatzchancen hatte und damit dringend benötigte Devisenerlöse erzielen konnte.

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Aktualisiert  14.12.2017

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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