Glashütter Präzisions-Uhren-Fabrik Aktiengesellschaft Glashütte i. Sa.

Quelle: "Saxonia" Bericht für die Alten Herren der Schülervereinigung "Saxonia" an der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte; Bericht Nr. 7 v. 1910 Anzeigenteil
Quelle: "Saxonia" Bericht für die Alten Herren der Schülervereinigung "Saxonia" an der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte; Bericht Nr. 7 v. 1910 Anzeigenteil

Werbematerial aus der Zeit 1904-1914

 

Bei den heutigen Sammlerobjekten, hat es sich früher in der Regel um Gebrauchsgegenstände gehandelt, die ab und zu schon mal Schäden am Gehäuse, Zifferblatt, Zeigern und durch Feuchtigkeit unter Umständen auch am Werk genommen haben. Nicht selten waren auch Gläser, Bügel und Kronen waren betroffen. Bei Reparaturen konnte und wurde auch nicht immer auf einen originalen Ersatz geachtet. Auch wurde aus Not heraus, schon mal das Wertvolle Goldgehäuse verkauft und durch minderwertige Gehäuse ersetzt. Werbeprospekte und Kataloge aus der Zeit der Fertigung der jeweiligen Uhrenmodelle bieten Heute oft die einzige Möglichkeit, das originale Aussehen der jeweiligen Modellpalette der Entsprechenden Firmen mit den unterschiedlichen Ausführungsvarianten, zu beurteilen.

 

Dreisprachiges Werbeprospekt um 1910 mit Werkbeschreibung, Modellpalette, Goldgewicht- und Preisangaben.

 

In bescheidenen Umfang wurden auch Damentaschenuhren eines kleineren Kalibers und die 1. Damenarmbanduhr in der Präzisionsuhrenfabrik gefertigt.

Angeboten wurden auch Gehäuse Spezial-Ausführungen in Gold und Silber die nach Kundenwunsch, oder Vorlagen der Gehäuseproduktion mit Monogrammen, Wappen oder Widmungen in künstlerischer Vollendung gefertigt wurden.

 

Werkbeschreibung der Präzisons-Uhren Fabrik AG

für das Hauptkalibers 43

 

  • Alle Werke sind mit mathematisch genau konstruierten Rädern, Trieben und Ankerhemmung ausgestattet.
  • Die Uhren haben eine harte isokronische Spiralfeder mit Philippscher Endkurfe sowie eine kompensierende Chronometer-Unruh.
  • Mit Korrektionsschrauben zur Erzielung der denkbar präziesesten Regulierung.
  • Die Unruhen sind aus Stahl und Messing zusammengeschmolzen um Temperaturdifferenzen auszugleichen.
  • Der Anker ist durch zwei gegen den Rücken desselben gerichtete Stifte begrenzt; durch diese Konstruktion wird die Ankergabel frei und wirkt bei einem etwaigen Prellen der Unruh federnd. Das Abbrechen des Hebesteins wird infolgedessen vermieden.
  • Durch diese Konstruktion wird auch der vielfach vorkommende Fehler vermieden, dass sich Öl von den Ankerklauen der Begrenzung mitteilt, wodurch der Anker klebt und der Gang der Uhr beeinträchtigt wird.
  • Jeder Uhr wurde in verschiedenen Lagen und Temperaturen auf das Sorgfältigste geprüft und genau reguliert.

Zur Firmenbeschreibung gelangen Sie >> hier <<

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Aktualisiert 25.06.2017

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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Ankergang
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