Kaliber 43 im 900er Silbergehäuse

Modellbeispiele

Offene HTU der Glashütter Präzisions-Uhren-Fabrik Aktiengesellschaft

Bei der 1905 von auswärtigen Geldgebern gegründeten Aktiengesellschaft "Glashütter Präzisions-Uhren-Fabrik" handelte es sich um die erste Uhrenfabrik in Glashütte, die sich bei ihrer auf maschineller Grundlage gestützten Fertigung nicht mehr auf die Glashütter Hausindustrie stützte. Die von der Akt. Ges. gefertigten 16-steinigen, offenen und Savonette Schablonenuhren, die auch keine Glashütter Hemmung mehr hatten, waren aber den herkömmlich, handwerklich gefertigten Glashütter Taschenuhren durchaus ebenbürtig. Die  Akt. Ges. fertigte in einer eigenen Abteilung auch die Gold- und Silbergehäuse für ihre preiswerteren Präzisionszeitmesser. Bis zur kriegsbedingten Einstellung der Produktion im Jahr 1914 wurden rund 5.000 Taschenuhren vollendet. Der angestellte Direktor war der frühere Glashütter Uhrmacher und Uhrenfabrikant Ernst Kasiske, der aber keinerlei Aktienanteile an der Gesellschaft hatte. In nicht unerheblichem Umfang wurden von der 1918 gegründeten DPUG Rohwerke vom Kaliber 43 Typ 1 und ca. 3000 vorgefertigte Platinen von dem neuen Kaliber 43 Typ 2 von der Aktiengesellschaft übernommen und vollendet. Für die mehrfach publizierte Übernahme weiterer Rohwerke mit Komplikationen und 190.000er Nummern gibt es keinerlei verifizierbaren Beleg.

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Aktualisiert 21.09.2017

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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