Im Jahre 1913 erfolgte die Angliederung einer Abteilung für Feinmechanik an die Deutsche Uhrmacherschule.
Dies geschah aus der Erkenntnis heraus, daß die ganze Entwicklung der Industrie, vor allem auch in Glashütte, eine besondere Beachtung der Feinmechanik und des Kleinmaschinenbaues erfordere, denn der Mechaniker hat dem Uhrmacher sowohl alle Rohteile (Schrauben, Räder, Platinen, Unruhen usw.) als auch die Werkzeuge (Drehstühle mit allen Einrichtungen, Geradsteller [Planteure], Rollierstühle usw.) zu liefern. Man versprach sich daraus positive, nachhaltige Synergieeffekte nicht nur für Schüler und Schule sondern darüber hinaus auch für den Kleinmaschinenbau, die Uhrmacherschaft und die Uhrenindustrie.
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