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Die Bezeichnung "Bauart nhK" wurde ab 1944 anstelle der tatsächlichen Herkunft der Uhr verwendet. Damit sollte der Produktionsort vor gezielten Bombardierungen geschützt werden.
Am 12. Dezember 1942 werden 10 B-Uhren Gestohlen
Diese in geringer Auflage gefertigte Sonderausführung einer A. Lange & Söhne Beobachtungsuhr vom Kaliber 48.1 in einem übergroßen 65 mm Gehäuse mit Druckboden und spiegelverkehrten Zifferblatt, wurde z.B. am 22.10. 1943 an das SS- Führungshauptamt in Berlin verkauft.
Bestimmt war sie für die SS- Artillerieschule in Glauchau.
Von diesen Uhren wurden vom 03.02.1941 bis 29.02. 1944 insgesamt 200 Stück mit einem Gehäusedurchmesser von 65 mm gefertigt. Am Beginn wurden die Gehäuse Nummern 210001 bis 210010 noch in Silber, danach ab 07. Mai 1941 in aus Platinin und ab 1943 nur noch aus Messing mit mattiertem grauem Schutzlack gefertigt.
Eine ausführlicher Beitrag des Autors Waldemar Becker über die Beobachtungsuhren die von der Firma A. Lange & Söhne von 1937 bis 1940 entwickelt und dann im Auftrag der verschiedenen Dienststellen der Wehrmacht sowohl von A. Lange & Söhne, als auch von diversen weiteren Firmen mit den Rohwerken von Lange & Söhne, vollendet wurden, finden Sie hier.
Die verantwortlichen Dienststellen der Marine und der Luftwaffe forderten die Rohwerke, die in Fremdvergabe remontiert werden sollten, je nach Bedarf von Lange & Söhne in verschiedenen Vertigungsstufen von Einzelteilen bis kompletten Rohwerken ab.
Armbanduhren Spezial A. Lange und Söhne: Geschichte - Design - Technik.
Autor Peter Braun, Herausgeber