Paul Thielemann (* 30.08.1880 - 13.10.1955 †)

Otto Thielemann (* 04.03.1910 - 20.01.1980 †)

Paul Thielemann [2]
Paul Thielemann [2]

Paul Thielemann war seit 1905 bei der Firma A. Lange & Söhne in der Abteilung Chronometrie beschäftigt. 1921 wurde er Werkmeister dieser Abteilung und beschäftigte sich ab 1922 vorwiegend mit Reglagearbeiten. Mit den Chronometern Nummer 476 und 546 reichte er zur Wettbewerbsprüfung an der Deutschen Seewarte Hamburg 1923/24 seine ersten beiden Marinechronometer ein. Damit erreichte er in der I. Klasse den 9. und 12. Platz. Mit dem 1924/25 eingereichten Chronometer erreichte er in der I. Klasse bereits mit der Bewertungsziffer A+2B+C von 0,97 einen hervorragenden 4. Platz. [1]

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Die wesentlichen Bauteile des Glashütter Chronometers ohne Gestell und Gehäuse. [4]
Die wesentlichen Bauteile des Glashütter Chronometers ohne Gestell und Gehäuse. [4]
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Otto Thielemann * 4.3.1910 - † 20.01.1980 [9]
Otto Thielemann * 4.3.1910 - † 20.01.1980 [9]

1925 - Otto Tielemann der Sohn von Paul Thielemann - wurde als Lehrling für seine Leistungen an der Deutschen Uhrmacherschule mit einer Buchprämie ausgezeichnet. [7] 1928 bestand er seine Gehilfenprüfung an der DUS mit Auszeichnung.[8]

In der zweiten Hälfte der 1930er Jahre arbeitete neben Paul Thielemann auch sein Sohn Otto Thielemann in der Chronometerabteilung der Firma A. Lange & Söhne. Auch von Otto Tielemann regulierte Marinechronometer wurden von A. Lange & Söhne zur Wettbewerbsprüfung der Deutschen Seewarte eingereicht. [9]

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Nach dem Ende des 2. Weltkrieges beteiligten sich Paul und Otto Thielemann am Wiederaufbau der Chronometerfertigung bei A. Lange & Söhne; ab 1948 dann an der Neukonstruktion des ALS Kaliber 100 beim VEB Mechanik Lange & Söhne und ab 1951 beim VEB Mechanik Glashütter Uhrenbetriebe, in dem der VEB Mechanik Lange & Söhne aufgegangen war. [2;9]

1955 Laudatio zum 75. in der westdeutschen Fachzeitschrift die Uhr

Chronometermacher Paul Thielemann 75 Jahre alt
Die Uhr 1955.pdf
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Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Literatur:

[1] Alte Uhren Nr.3 von 1980 S.224

[2] Kurt Herkner ; Glashütte & seine Uhren; 2.überarbeitete und erweiterte

     Auflage 1988 S.246

[3] Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.35 vom 25. Aug. 1934 S.440

[4] Alte Uhren Nr.3/1980 S.225

[5] Die Uhrmacherkunst Nr.15 vom 05. April 1935 S.196

[6] Die Uhrmacherkunst Nr.13 vom 27. März 1936 S.190

[7] Die Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.18 vom 02. Mai 1925

[8] Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.15 vom 07. April 1928 S.274

[9] Uhren und Schmuck Nr.2/1980 S.62

[10] Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.42 vom 16. Okt. 1937 S.530

[11] Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.46 vom 12. Nov. 1938 S.607


Aktualisiert 25.07.2017

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
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