1845 bis 1899

Ferdinand Adolph Lange
Ferdinand Adolph Lange

1845 lässt sich als erster ortsansässiger Uhrmachermeister Ferdinand Adolph Lange in Glashütte nieder und begründete mit seiner Firma „Uhrenfabrik A. Lange & Cie.“, der Ausbildung von Lehrlingen, seinen innovativen Fähigkeiten und der Etablierung des "Glashütter Verlagssystems" in der Uhrenidustrie, den Ruf sowie die Tradition Glashüttes als bedeutende Stadt deutscher Präzisionsuhrenfertigung.

 

1848 Ferdinand Adolph Lange wurde Bürgermeister in Glashütte und behielt dieses einflussreiche Amt bis zum Jahr 1866. Von 1866 an bis zu seinem Tod 1875 war er Abgeordneter des Sächsischen Landtags.

 

1848 (1855) Adolf Schneider gründet die „Glashütter Uhren-Fabrik Adolf Schneider“, die später in „Deutsche Ankeruhrenfabrik Adolf Schneider“ umbenannt wird. Das genaue Gründungsdatum ist noch unklar.

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Die ersten Firmen der Glashütter Hausindustrie bilden sich heraus.

  • 1848  Gustav Jungnickel, Meßwerkzeuge
  • 1848   Paul Gläser, Zeigergerfabrik
  • 1848   Friedrich Weichold, Hemmungsteile u. Steinarbeiten
  • 1849   Carl Kohl, Kompensationsunruhen
  • 1855   Otto Lindig, Feinmechanische Werkstatt
  • 1856   M. Mertsching, Vergoldungwerkstatt
  • 1859   G. Weichold, Uhren und Furnituren

1852 gründete Julius Assmann auf Anraten von Adolph Lange in Glashütte die Uhrenmanufaktur J. Assmann/Glashütte i.SA, Deutsche Anker-Uhren-Fabrik“.

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Karl Moritz Großmann  *27.3.1826 Dresden † 23.1.1885 Leipzig
Karl Moritz Großmann *27.3.1826 Dresden † 23.1.1885 Leipzig

1854 - gründet Moritz Großmann in Abstimmung mit Adolf Lange, die "Uhren-Fabrik Moritz Großmann Glashütte bei Dresden i/S."

Seine Firma geht nicht in Konkurrenz mit den bereits ansässigen Firmen, sondern ergänzt und unterstützt  mit der Entwicklung und dem Bau von mechanischen Messinstrumenten, Werkzeugen und Maschinen

auch die etablierte Glashütter Uhrenindustrie. Als hervorragender theoretischer Kopf tritt er auch als Fachautor, Initiator und Begründer der Deutschen Uhrmacherschule (1878)  in Glashütte in Erscheinung.

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1854 – Erste Würdigung und Auszeichnungen für die Firmen A. Lange & Cie. sowie die Uhrenfabrik Assmann

Bereits bei der Teilname an der „Allgemeinen Ausstellung Deutscher Industrie- und Gewerbeerzeugnisse 1854 in München“ erhielt die Firma A. Lange & Cie. eine Auszeichnung für die gelungene Einführung der industriellen Fertigung von Taschenuhren in Deutschland.
Auszeichnung zur Industrieausstellung 18
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1854 - wird die Firma Otto Lindig Feinmechanische Werkstatt gegründet.

1855 - Eine der ersten in der Fachliteratur nachweisbaren, überregionalen Veröffentlichungen über die sich in Glashütte mit der Firma A. Lange & Cie. entwickelnde Uhrenindustrie.

 

Uhrmacher Lexikon von Ferdinand Schade, Weimar 1855
Uhrmacher Lexikon von Ferdinand Schade, Weimar 1855

1862 - Bekanntmachung und Würdigung der Leistungen des in Glashütte neu entstandenen Industriezweiges in der DeutschenIndustrie-Zeitung.

Bei den genannten vier bestehenden  Contoren handelt es sich um die Uhrenfabriken Lange, Assmann, Schneider und Großmann.

1862 - Erste internationale Erfolge auf der Londoner Industrieausstellung

1865

Dieser erste Bericht an die Handels- & Gewerbekammer Dresden über die industriellen Verhältnisse des Müglitztales vom Gewerbe-Verein Glashütte aus dem Jahr 1865 bietet einen hevorragenden Überbick über die Industrie im Müglitztal. Dabei wird deutlich, welche Stellung die noch in den Anfängen steckende Glashütter Uhren- und feinmechanische Industrie zu Beginn der 1860er Jahre in der gesamten Wirtschaft der Region einnahm. Das valide statistische Zahlenmaterial ermöglicht im Zusammenhang mit weiteren historischen Quellen einen sehr guten Überblick über die Leistungsfähigkeit der damals in Glashütte ansässigen Uhrenfabriken, der zuliefernden Haus- und feinmechanischen Industrie.

1. Jahresbericht des Glashütter Gewerbevereins für die Handels- & Gewerbekammer Dresden
Glashütte 1865.pdf
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1868 tritt der Sohn von Adolph Lange, Richard Lange, als Mitinhaber in die Firma seines Vaters ein, die danach unter   „A. Lange & Söhne“ firmierte.

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1868 - wird die Firma  C. H. Wolf  Werkstätten für Präzisionsmechanik gegründet

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1868 - Ernst Kreißig gründet eine

            "Mechanische Werkstatt für Uhrmacher-Werkzeuge"

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1869 gründete sich die Firma „Robert Mühle“. Produziert wurden zuerst feinmechanische Geräte und Messinstrumente.

 

1868 Belobigungsschreiben des Dippoldiswalder Superintendenten Opitz an den Glashütter Schuldirektor Schaarschmidt, dem späteren Aufsichtsrastsmitglied der Deutschen Uhrmacherschule zu Glashütte.

Das Anerkennungsschreiben von 1868 in Times New Roman
für alle, welche die alte, deutsche Kanzleischrift nicht mehr lesen können.
An Herrn Rector Schaarschmidt zu Glashüt
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1870 Der über die letzten Jahrhunderte die Stadt tragende Erzbergbau war erschöpft und musste nach langem Niedergang mit der Schließung der letzten Grube beendet werden.

1875 Der Strukturwandel in Glashütte hin zur Uhrenindustrie und dem Bau von Präzisionsuhren war im Wesentlichen vollzogen. Die 1874 in Dresden gegründete Uhrengroßhandlung „Dürrstein & Co.“ hatte sich schon ein Jahr nach ihrer Gründung das alleinige Vertriebsrecht für die Uhren der Firma „A. Lange & Söhne“ für das gesamte Deutsche Reich gesichert und vertrieb in den Folgejahren bis ins 20. Jahrhundert Lange Uhren in drei verschiedenen Qualitätsstufen als ALS (A. Lange & Söhne), DUF (Deutsche Uhren Fabrikation) und OLIW (Original Lange Internationales Werk).

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1875 Ludwig Strasser gründet gemeinsam mit Gustav Rohde eine mechanische Werkstatt, die anfangs Präzisionsinstrumente fertigte und später mit dem Bau von astronomischen Pendeluhren weltbekannt wurde.

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1875 - Gustav Gessner gründet eine Gravieranstalt

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1876

Die Glashütter Uhrenindustrie auf der Weltausstellung 1876 in Philadelphia
Weltausstellung 1876 Philadelphia Glashü
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Commissions-Bericht zur den ausgestellten Uhren, Uhrenbestandteilen und Uhrenfournituren in der am 3., 4., und 5. Sept. 1876 zu Harzburg stattgefundenen ersten deutschen Uhrmacherversammlung
Bericht d. Begutachterkom.Harzburg 1876.
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 Die „Vereinigten Mechaniker in Glashütte“

 

Die Glashütter Werkzeugproduktion, ein Fabrikationszweig, den Moritz Großmann zum großen Teil selbst ins Leben gerufen hatte, krankte zu Beginn der 1870er Jahre daran, dass in vielen kleinen Manufakturen oft die gleichen Werkzeuge hergestellt wurden und auch dadurch bedingt, relativ lange Lieferfristen entstanden. Der steigende Bedarf konnte trotzt der hohen Qualität nicht immer fristgerecht zur Zufriedenheit der Kunden gedeckt werden. Nicht zuletzt auch aus diesem Grunde hatte Moritz Großmann 1875 seine Mechanische Werkstatt abgegeben.

Im Zusammenhang mit der Abgabe der Werkstatt war es Moritz Großmann mit Unterstützung von Richard Lange gelungen, einen Zusammenschluss der Glashütter Mechaniker herbeizuführen. Ziel war es, die Qualität und Effizienz der Fertigung von Werkzeugen und Maschinen zu erhöhen und damit die Kundenzufriedenheit, auch in Bezug auf kurzfristigere Lieferzeiten, zu erhöhen.

Glashütter Mechaniker.pdf
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1877 - Statistisches zur Entwicklung der Glashütte Uhrenindustrie

 

Glashütter Uhrenindustrie
Die Deutsche Uhrmacher-Zeitung veröffentlicht in ihrer Nr. 24 1877 eine statistische Erhebung der Dresdener Handels-und Gewerbekammer zur Entwicklung der Glashütter Uhrenindustrie und jährlichen Uhrenproduktion in Glashütte in den Jahren 1872 bis1876.
Die Glashütter Uhrenindustrie 1872-1876.
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1878 Gründung der Deutschen Uhrmacherschule als Fachschule des Zentralverbandes der Deutschen Uhrmacher

 

1878 Arthur Burkhardt Fabrik für Feinmechanik & Rechenmaschinen.

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 1879 Die der Glashütter Uhrenindustrie 1876 aus existenziellen Gründen noch zugebilligten Privilegien des Fabrikverkaufs an Privat stießen in der deutschen Uhrmacherschaft mehr und mehr auf Kritik und wurden 1879 auf dem 1. Ordentlichen Verbandstag der Deutschen Uhrmacher in Dresden kassiert.

 

Verlust von Privilegien - kein Verkauf an Privat.
Glashütte - kein verkauf an Privat.pdf
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Auf der ersten Deutschen Uhrmachertagung 1876 in Bad Habsburg konnten sich die Glashütter Uhrenfabrikanten, aufgrund der in Deutschland nur sehr schwer abzusetzenden Glashütter Präzisionsuhren, noch das Privileg sicher, ihre Uhren auch an Privatpersonen zu verkaufen. Damit umging man die ansonsten allgemeine Praxis ausschließlich an Uhrmacher, die natürlich ihre Verkaufsprovision auf den Herstellerpreis aufschlugen, zu verkaufen. Schon 1879 war es aber auf Druck der Deutschen Uhrmacherschaft nicht mehr möglich dieses Privileg ohne Ansehensverlust aufrecht zu erhalten. Die Fabrikanten Gebrüder Lange, Julius Aßmann und Moritz Großmann gaben gegenüber dem Deutschen Uhrmacherverband eine Erklärung ab, nicht mehr detailieren, die dann in der Fachpresse auch veröffentlicht wurde

1879 Verzichtserklärung Glashütter Uhrenfabrikanten
1879 Erklärung nicht einzeln an Privat z
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1879 F. Zacharias  Fabrik für Werkzeuge.

Glashütte um 1880 mit Wohn- und Fabrikgebäude der Firma A. Lange & Söhne
Glashütte um 1880 mit Wohn- und Fabrikgebäude der Firma A. Lange & Söhne

1880 Die jährliche wertmäßige Produktionskapazität der Glashütter Uhrenindustrie einschließlich der Werkzeugproduktion beträgt ausgangs der 1870er Jahre 300 bis 400 Tausend Mark. Das entspricht bei einem jährlichen Importvolumen an Taschenuhren im gesamten Deutschen Reich von 10-12 Millionen Mark, allerdings nur etwa 3-4%.

Einen interessanten Überblick über die Preise der Rohwerke und der Einzelteile der Glashütter Taschenuhren veröffentlicht Moritz Großmann in seinem Uhrmacherkalender im Jahr 1980

Preise von Rohwerken und Einzelteilen zu Glashütter Uhren
Preisübersicht1880 in Mark und Euro.pdf
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1881  Wie reist man nach Glashütte?

 

„Diese Frage wird, namentlich in der Korrespondenz, welche ich für die Uhrmacherschule zu führen habe, so oft an mich gerichtet, dass ich es für nützlich halte, auch an dieser Stelle darüber Auskunft zu geben.

Nicht selten auch haben Fremde, die hierher wollten, in der verdrießlichsten Weise Verluste an Zeit und Geld erlitten, weil sie mit unseren Verkehrsverhältnissen nicht vertraut waren. Ich bitte also, für Reisen und Speditionen nach hier das Folgende beachten zu wollen.

Glashütte liegt 22 Kilom. von der nächsten Bahnstation, und wenn man lediglich der Landkarte nachgeht, so hat man scheinbar die Wahl zwischen mehreren gleich entfernten Bahulinien. Dem gegenüber wolle man wohl beachten, dass ein regelmäßig organisirter Verkehr nach hier ausschließlich von der S t a t i o n Mügeln a n der

s ä c h s i s c h- b ö h m i s c h e n S t a a t s b a h n (Dresden-Bodenbach.) stattfindet.

 Von dort aus ist drei Mal täglich Post Verbindung und zwar an die Züge anschließend, welche in Dresden auf dem böhmischen Bahnhofe um 6 Uhr früh, 2 Uhr Mittags und um 6 Uhr abgehen. Jeder andere Weg, um hier herzugelangen, ist mit größerem Zeit- und Geldaufwand verbunden.

Für Solche, die auf der Eisenbahn Hof-Chemitz-Dresden kommen und gut zu Fuße oder bereit sind, ein Fuhrwerk für sich zu nehmen, lässt. sich vorschlagen, die Bahn auf der Station Edle Krone, zwischen Freiberg und Dresden zu verlassen. Von dort ist es über Dippoldiswalde nur 4 Stunden Wegs bis nach Glashütte. Gegenüber dem Umwege über Dresden und Mügeln lässt sich auf diese Weise, selbst für den Fußgänger, eine Ersparnis  an Zeit erzielen.

                                                                                                                              Moritz  Großmann

                                                                                                                               in G l a s h ü t t e“

 

1882 - Statistik zur Glashütter Uhrenindustrie in den Jahren 1874-1880

 

Die Handels- und Gewerbekammer Dresden stellt für die Berichtsperiode 1877-1880 einen bemerkenswerten Aufschwung in der Glashütter Uhrenfabrikation fest. Betrug die Zahl der im Jahresdurchschnitt in Glashütte gefertigten Uhren in der Berichtsperiode 1874 – 1877 zwischen 1150 und 1250 Stück, so stieg sie 1878 auf rund 1500, 1879 auf 2000 und 1880 auf ca. 2100 Stück. Das entspricht in nur sechs Jahren einer fast 100% igen Steigerung. Zurückzuführen ist der erhöhte Absatz Glashütter Präzisionstaschenuhren darauf, dass vermehrt preiswertere, weniger üppig ausgestattete Modelle, wie z.B. die der Deutschen Uhrenfabrikation Glashütte (DUF) von A. Lange & Söhne über die Dresdener Großhandelsfirma Firma Dürrstein & Co., angeboten wurden. Das ergab die Analyse der nicht proportional im Verhältnis zum Produktionsvolumen gestiegenen Wertsumme.

In Glashütte waren im Jahr 1880 185 Arbeiter in der Uhrenfabrikation beschäftigt. Der wöchentliche Lohn betrug je nach Tätigkeit 9 bis 25 Mark. Das würde bei einer 60 Stunden Woche einem Stundenlohn von 0,15 bis 0,42 Pfennigen entsprechen.

Glashütter Uhrenfabrikation 1883
Der in den letzten Jahren konstatierte Aufschwung der Taschenuhrenproduktion in den Fabriken A. Lange & Söhne, Moritz Großmann und Julius Assmann setzte sich auch 1883 fort. In der Deutschen Uhrmacher-Zeitung wird angekündigt, dass von den vorgenannten Herstellern in Zukunft vermehrt auch eine ganze Reihe komplizierte Uhren für den Markt in das Fertigungsprogramm aufgenommen werden.
Glashütter Uhrenfabrikation 1883.pdf
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1884 - Hermann Gasch Fabrik für Stahlarbeiten.

1885 - Richard Glaeser gründet eine Fabrik für Präzisions-Taschenuhren

1890

Allgemeines Journal der Uhrmachekunst Nr.23 vom 01. Dez. 1890
Allgemeines Journal der Uhrmachekunst Nr.23 vom 01. Dez. 1890

1893 wurde die „Uhrenfabrik Union Glashütte i. S.“ durch den Inhaber der in Dresden ansässigen Uhrengroßhandlung „Dürrstein & Co.“ gegründet. der überwiegende Teil der Produktion der schon seit vielen Jahren in der Schweiz nach Glashütter Art und in drei Qualitätsstufen gefertigten Taschenuhr „Union“, nach Glashütte verlegt. Zeitgleich wurde, unter der Betriebsführung von Julius Bergter, die Produktion von Glashütter Präzisionsuhren aufgebaut.

Die Uhrengroßhandlung Dürrstein vertrieb Taschenuhren u.a. auch unter den Markennahmen „Union“(Glocken), "Monopol",  "Columbus" und "Felsenburg", die keine Glashütter Präzisionsuhren waren.

1893 veröffentlichte die Königlich Sächsische Hofverlagsbuch-handlung Wilhelm Baensch in Dresden den zweiten Band "Die Volkswirtschaft im Königreich Sachsen". Eine historisch, geographisch und statistische Darstellung von Heinrich Gebauer, Lehrer an der Öffentlichen Handelsanstalt der Kaufmann-schaft zu Dresden. Darin wurde auch die Entwicklung der Uhrenindustrie im Königreich Sachsen und damit natürlich auch in Glashütte ausführlich behandelt. Ein wichtiges zeitgeschichtliches Werk, dass besonders hinsichtlich der Produktionskapazitäten und Beschäftigungszahlen interessant ist. Dargestellte Zeiten der Gündung von Glashütter Firmen sind zum Teil nicht  verifizierbar.

Die Volkawirtschaft im Königreich Sachsen historisch, geographisch und statistisch dargestellt von Heinrich Gebauer
1893 S. 228 bis 233.pdf
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1895 &1896

Zur Jubiläums-Feier der Uhren-Industrie in Glashütte i. S.
1895 Lange Denkmal.pdf
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Lange Denkmal um die Jahrhundertwende
Lange Denkmal um die Jahrhundertwende
Mittheilungen über die Entwicklung der Uhren-Industrie zu Glashütte (Sachsen) Sept. 1895
Entwicklung der Uhren-Industrie 1895.pdf
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Glashütter Uhrenfertigung und technologischer Fortschritt 1876 bis 1896

Die Feierlichkeiten anlässlich des 50. Jahrestages der Begründung der Glashütter Uhrenindustrie im Jahr 1895 nimmt der Verleger der Deutschen Uhrmacherzeitung und spätere 1. Vorsitzende des Deutschen Uhrmacherbundes, Karl Marfels, zum Anlass, mit deutlichen Worten darauf hinzuweisen, dass es höchste Zeit war, sich in Glashütte den Anforderungen der entwickelten Industriegesellschaft hinsichtlich der modernen Fertigungsmethoden der Uhrenindustrie zu stellen und die vorhandene Verweigerungshaltung gegenüber einer weiteren Automatisierung und Einführung z.B. der Schablonenuhrfertigung aufzugeben.

Glashütter Uhrenfertigung 1876-1896.pdf
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Eine interessante Analyse von Dr. Paul Scheven über den Stand der Glashütter Uhrenindustrie im Jahr 1896 erschien im vierten Vierteljahresheft der Zeitschrift „Der Arbeiterfreund“. Auszüge daraus veröffentlichen am 24. März 1896 der Reichsanzeiger und das Allgemeine Journal der Uhrmacherkunst. Neben allgemeinen Einschätzungen werden auch konkrete Angaben zur Art und Anzahl der Betriebe, deren Beschäftigte und zu Jahresumsätzen einzelner Fabriken gemacht. Die Angaben ermöglichen einen sehr guten Überblick mit Vergleichsmöglichkeiten über die Glashütter Uhren- und Feinmechanischen Industrie zum Ausgang des 19. Jahrhunderts.

Analyse der Glashütter Uhrenindustrie 1896
AJU 1896.pdf
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Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Literatur:

  • Homepage der Stadt Glashütte
  • Lexikon der Deutschen Uhrenindustrie 1850 - 1980 : Firmenadressen, Fertigungsprogramm, Firmenzeichen, Markennamen, Firmengeschichten; Autor: Hans Heinrich Schmid; Herausgeber: Förderkreis Lebendiges Uhrenindustriemuseum e.V.; ISBN 3927987913

  • Glashütte - Ein Rundgang durch die Stadt; Autoren: Gottfried Jürgas, Stefan Höhnel; Militzke Verlag; ISBN 3-86189-043-7

  • http://www.archiv.sachsen.de/archive/dresden/4490_3133373530.htm
  • A. Lange & Söhne eine Uhrmacher-Dynastie aus Dresden; Autor: Reinhard Meis; Callwey Verlag München 1997 ISBN 3766712861
  • Autorengemeinschaft Glashütte Sachsen - 1506 bis 2006 500 Jahre Stadtgeschichte Eigenvertrieb Stadtverwaltung Glashütte ISBN: 3-937951-31-8
  • Saxonia Berichte von 1916 - 1925
  • Deutsche Uhrmacher-Zeitung 1879 Nr. 10. S. 91 
  • Deutsche Uhrmacher-Zeitung 1881 Nr. 7
  • Deutsche Industrie-Zeitung 1862 Nr. 40 

Aktualisiert 21.09.2017

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
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