Kaliber 10-60 Chronograph

  • Werkdurchmesser: 31,15 mm
  • Werkhöhe: 7,2 mm
  • Steine: 48
  • Stoßsicherung: Incabloc
  • Hemmung: Palettenankerhemmung, Flachspirale Nivarox 1, Exzenterfeineinstellung
  • Aufzug: Automatik
  • Halbschwingungen: 28.800/h
  • Gangreserve: 42 Stunden
  • Anzeige: Tag, Stunde, Minute, exzentrische Sekunde
  • Chronograph: zentrale Sekunde, 30-Minuten-Zähler, 6-Stunden-Zähler
  • Bemerkungen: Sekundenstopp, fein vollendet, Aufzugsräder mit doppeltem Sonnenschliff, Kanten angliert, graviert und einzeln nummeriert.

Sonderedition - Jubiläumschronograph "150 Jahre Glashütte"

  • Das Zifferblatt: silberner Grund, mit Kristallschliff. Appliket glänzend, Perlierung. Hilfszifferblätter in Perlmutt, Aufdruck Schwarz.
  • Die Zeiger: hoch glänzend.
  • Das Gehäuse: 750er Rosé-Gold. Oberseite satiniert. Profil, Boden, Lünette und Kannelierung poliert. 2 Saphiergläser.
  • Der Boden: 6-fach verschraubt, graviert.
  • Die Krone: 750er Rosé-Gold mir Rubin-Cabochon.
  • Die Drücker: 750er Rosé-Gold .
  • Das Armband: bordeauxfarbenes Krokoleder.
  • Die Schließe: 750er Rosé-Gold.
  • Streng limitierte Auflage 300 Stück, einzeln numeriert und mit Zertifikat versehen.
  • Ref.-Nr. 10-66-01-01-05

Einzelhandelsverkaufspreis 1995 - 9.950,- DM

das entspricht 4.985,40 Euro

Edition Klassik -Chronograph in glänzendem Edelstahl

  • Das Zifferblatt: silberner Grund mit glänzendem Appliket, Perlierung. Aufdruck Schwarz.
  • Die Zeiger: hochglänzend.
  • Das Gehäuse: allseitig poliert. 2 Saphiergläser.
  • Der Boden: 6-fach verschraubt, graviert. Die Krone und die Drücker aus poliertem Stahl.
  • Das Armband: schwarz-glänzendes Krokoleder.
  • Die Schließe: Stahl.
  • Fortlaufend numeriert.
  • Ref.-Nr. 10-66-03-04-04

Klassikedition - Chronograph in satiniertem Edelstahl

  • Das Zifferblatt: silberner Grund, Schienenminuterie, römische Ziffern. Aufdruck dunkelblau.
  • Die Zeiger: gebläute Vogelzungenzeiger.
  • Das Gehäuse: Oberseite satiniert, Boden, Ring,Lünette und Profil poliert. 2 Saphiergläser.
  • Der Boden: 6-fach verschraubt, graviert. Die Krone und die Drücker aus poliertem Stahl.
  • Das Armband: aus dunkelblauem Krokoleder.
  • Die Schließe: Stahl.
  • Fortlaufend numeriert.
  • Ref.-Nr. 10-66-02-03-04

Klassikedition - Chronograph in Gold/Edelstahl

  • Das Zifferblatt: weißer Grund, Schienenminuterie römische Ziffern. Aufdruck Schwarz.
  • Die Zeiger: schwarze Vogelzungenzeiger.
  • Das Gehäuse: Oberseite satiniert, Lünette aus 750er Rosé-Gold,Seiten und Boden poliert. 2 Saphiergläser.
  • Der Boden: 6-fach verschraubt, graviert. Die Krone und die Drücker aus 750er Rosé-Gold.
  • Das Armband: schwarz-mattes Krokoleder.
  • Die Schließe: Stahl.
  • Fortlaufend numeriert.
  • Ref.-Nr. 10-66-05-05-04

Klassikedition - Chronograph in Gold

  • Das Zifferblatt: silberner Grund, mit Kristallschliff. Appliket glänzend, Perlierung. Aufdruck Schwarz.
  • Die Zeiger: hoch glänzend.
  • Das Gehäuse: 750er Gelb-Gold. Oberseite satiniert. Profil, Boden, Lünette und Kannelierung poliert. 2 Saphiergläser.
  • Der Boden: 6-fach verschraubt, graviert. Die Krone und die Drücker aus 750er Gelb-Gold.
  • Das Armband: schwarz-glänzendes Krokoleder.
  • Die Schließe: 750er Gelb-Gold.
  • Fortlaufend numeriert.
  • Ref.-Nr. 10-66-04-02-04

Das Chronographenkaliber 10-60 - das letzte Werk der GUB Geschichte

Das nach 1990 von dem von der Treuhandanstalt Berlin geführten "Glashütter Uhrenbetrieb G.m.b.H." entwickelte Chronographenkaliber 10-60 basiert auf dem schon  vom "VEB Glashütter Uhrenbetriebe" vor der "Wende" in der DDR in Entwicklung befindlichen, mechanischen Automatikwerk GUB 10-30. Man kann das hier in einem importierten Edelstahlgehäuse eingeschalte, mit aufgesetzter Chronographenfunktion, silbernem Zifferblatt und 48 Steinen fein vollendete Werk durchaus als das zeitlich letzte Werk betrachten, dessen Ursprung noch in der DDR lag. Den Abschluss dieser Entwicklungslinie stellen 1995, 150 Jahre nach Gründung der Glashütter Uhrenindustrie durch F. A. Lange, 300 Modelle einer limitierten Sonderedition im 18-Karat Roségoldgehäuse dar. Die nach 1994, dem Jahr der endgültigen Privatisierung der Firma Glashütter Uhrenbetrieb G.m.b.H, bei "Glashütte Original" entstandenen, hochpreisigen Werke waren Neukonstruktionen, die nicht mehr aus der alten Entwicklungslinie des "VEB Glashütter Uhrenbetriebe" stammten. Für Sammler von GUB Uhren schließt sich hier der Bogen eines interessanten Sammelgebietes, das 44 Jahre vorher mit der Endstufe vom Kaliber 61 des "UROFA" und "UFAG" Nachfolgebetriebes "Precis" begann.

Die Schwachstelle des Kalibers 10-60

Normalerweise sollte das Übertragungsrad als Ersatzteil geschraubt und damit austauschbar sein. Warum bei der Konstruktion des Kalibers von der üblichen Praxis abgewichen worden ist, ist schwerlich nachvollziehbar, zumal durch das Nieten, geringfügige aber folgenschwere Abweichungen bei der Passgenauigkeit auftreten können. Ein Trockenlaufen von Kron- und Übertragungarad hat dann unweigerlich eine so starke Abnutzung der Zähne des Übertragungsrades zur Folge, dass die wertvolle Uhr unbrauchbar wird, weil das genietete Übertragungsrad, ein Cent-Artikel, nicht ausgetauscht werden kann.

Defektes Übertragungsrad
Defektes Übertragungsrad

 Allen Nutzern und Sammlern ist, wenn sie noch lange Freude an einer Uhr mit einer solchen Schwachstelle haben wollen, unbedingt zu einer regelmäßigen Revision der Uhr zu raten.

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Aktualisiert 28.05.2017

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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