1907 - Otto Estler - Uhrmacherwerkstätte für Neuarbeit und Reparatur, Repassage, Reglage

Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.10 vom 15. Mai 1907 S.165
Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.10 vom 15. Mai 1907 S.165
Quelle: Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr. 12 vom 15. Juni 1907 S. 192
Quelle: Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr. 12 vom 15. Juni 1907 S. 192
Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr. 18 vom 15. Sept. 1907 S. 298
Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr. 18 vom 15. Sept. 1907 S. 298
Leipziger Uhrmacher-Zeitung 1910 Nr.02 vom 15.01. S.38 & Nr.03 vom 01. Febr. S.54
Leipziger Uhrmacher-Zeitung 1910 Nr.02 vom 15.01. S.38 & Nr.03 vom 01. Febr. S.54
Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.24 vom 15. Dez. 1913
Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.24 vom 15. Dez. 1913
Quelle: Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr.15 vom 01.August 1914 S.68
Quelle: Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr.15 vom 01.August 1914 S.68

Präzisions-Taschenuhr-Fabrik Otto Estler Glashütte i. Sa. 1919 bis 1924

Das Zifferblattsignet der Firma
Das Zifferblattsignet der Firma

Die „Uhren-Fabrikation Otto Estler Glashütte Sa.“ stützte ihre Taschenuhrfertigung auf gute Schweizer Rohwerke.

Zur Aufwertung diese Rohwerke wurden sie mit Glashütter Hemmungspartien ausgestattet und auch die Gestellteile fein vollendet.

UK Nr.16 v. 15. Aug. 1919 S. 207
UK Nr.16 v. 15. Aug. 1919 S. 207
AJU Nr. 24 v. 15. Dez. 1919 Anzeige
AJU Nr. 24 v. 15. Dez. 1919 Anzeige

Nach der sogenannten "Glashütter Regel" sollten sich nur solche Uhren mit der Herkunftsbezeichnung "Glashütte Uhr" schmücken dürfen, bei denen der überwiegende Teil der Wertschöpfung in Glashütte realisiert wird. Aus diesem Grunde wurden Gestellteile oft per Hand aufwendig, fein vollendet, eine komplette Glashütter Gangpartie und angelassene Schrauben verwendet. Die Aufzugsräder erhielten außerdem den typischen Glashütter Sonnenschliff.

Mit der Aufhebung der Schweizer Exportsperre 1924 wäre es, unabhängig vom Tod des Firmeninhabers 1924, aber aufrund der manufakturmäßigen Fertigung kleiner Serien, fast unmöglich geworden, preislich mit den Schweizer Großserienprodukten zu konkurieren.

Modellbeispiel TU Lepine

Die 20-jährige Garantie, die in der goulochierten Cuvette des Gehäuses eingeprägt ist, deutet auf eine 14-karätige (585er) Goldauflagestärke von 40 Mikron hin.

Ob die Firma Estler grundsätzlich Wert auf Nummerngleichheit von Werk und Gehäuse gelegt hat, ist bisher nicht bekannt. Da die Werknummern bei den verschiedenen Herstellern nicht mit 1, sondern in der Regel mit vier-, fünf- oder gar sechstelligen Zahlen begannen, kann hier mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer sehr frühen Uhr ausgegangen werden.

Werbeanonnce der Firma Estler in der "Saxonia" 1921
Werbeanonnce der Firma Estler in der "Saxonia" 1921

Nach dem Tod des Inhabers im Jahre 1924 wurde diese Glashütter Firma wieder aufgegeben.

Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.3 v. 17. Jan. 1925 S. 54
Quelle: Deutsche Uhrmacher-Zeitung Nr.3 v. 17. Jan. 1925 S. 54

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen entsprechend ergänzt.

Literatur:

  • Die Entwicklung der Glashütter Uhrenindustrie Teil 6; Autoren: Ing. Helmut Klemmer, Edit Klemmer; Fachzeitschrift: Uhren und Schmuck 6/1979 S.186
  • "Saxonia" Organ des A. H. -Verbandes der Schülervereinigung Saxionia an der Deutschen Uhrmacher Schule zu Glashütte i. Sa. Nr. 20/21 Mai 1921 
  • Glashütte Sachsen - 1506 bis 2006 500 Jahre Stadtgeschichte, Autorengemeinschaft Eigenvertrieb Stadtverwaltung Glashütte ISBN: 3-937951-31-8  S. 269
  • Uhrmacher Kunst Nr.16 v. 15. Aug. 1919 S. 207
  • Uhrmacher Kunst Nr. 24 v. 15. Dez. 1919 Anzeige
  •  "Saxonia" Bericht 1921 Anzeigenteil

 

Aktualisiert  14.12.2017

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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