Edelsteinschleifereien in Glashütte

"An Steinen wurden Rubin, Saphir und Granat verarbeitet, Taschenuhrsteine jeder Größe, Marine- und Seechronometersteine, Pendeluhrsteine, Steine für Laufwerke aller Art, Achsen-, Lager- und Zählersteine wurden daraus gefertigt.

Von Anfang an, also schon Mitte des vorigen Jahrhunderts (1850) , bestand das Bestreben, die bis dahin alleinherrschende Schweizer Konkurrenz mit der Zeit einzudämmen oder, was auf dasselbe hinauslief, durch Fertigung von Loch- und Decksteinen höchster Präzision die ausländischen Fabrikate an Güte zu überbieten."

Edelsteinschleifer in Glashütte
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Der  erste selbständige Glashütter Steinschleiferei Gustav Kretschmar

Kretschmar wurde ab 1845 von Adolph Lange zum Steinschleifer ausgebildet. 1847 machte er sich mit einer eigenen Werkstatt selbständig. [1]

Quelle Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr.08 vom 19. April 1876 S. 77
Quelle Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr.08 vom 19. April 1876 S. 77
Quelle: Handels-Zeitung für die gesamte Uhren-Industrie Nr.13 vom 01. Juli 1898 S.153
Quelle: Handels-Zeitung für die gesamte Uhren-Industrie Nr.13 vom 01. Juli 1898 S.153

Steinschleiferei Fritz Kuhnt

Quelle:Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr. o4 vom 15. Febr. 1876 S. 32
Quelle:Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr. o4 vom 15. Febr. 1876 S. 32

Nach dem Tod von Gustv Kretzschmar 1897 führten die beiden Gesellen  Bruno Streller und Bernhard Zimmermann die Firma gemeinsam weiter. 1900 machte sich Streller selbständig und auch Zimmermann gründete seine eigene Edelsteinschleiferei.

Quelle: Saxonia Heft  Nr.1 von 1904 Anzeigeteil / Sebständig ab 1900
Quelle: Saxonia Heft Nr.1 von 1904 Anzeigeteil / Sebständig ab 1900

Bruno Streller führte seine Firma bis 1916 und verkaufte sie dann altershalber an Herrn Alwin Grahle.

Aus dem Leben eines achzigjährigen Glashütters
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Herr Alwin Grahle verkaufte die Firma 1921 an die in Glashütte neu gegründtet DPUG. Er arbeitete dann, bis zum Konkurs der DPUG, als Meister. (2)

Die Edelsteinschleiferei der DPUD
Die Edelsteinschleiferei der DPUD

in der Abteilung Edelsteinschleiferei waren unter Bruno Streller 14 Arbeiter beschäftigt. (2)

Quelle: Saxonia Heft 1 von 1904 Anzeigeteil
Quelle: Saxonia Heft 1 von 1904 Anzeigeteil

Bernhard Zimmermann starb am 09. Januar 1914 in Glashütte

Steinschleiferei Oskar Dittrich

Quelle: Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst 1877 Nr.29 Anzeigeteil
Quelle: Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst 1877 Nr.29 Anzeigeteil

Steinschleiferei Otto Naumann

Quelle: Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr.44 vom 05. Dez.1977 Anzeigeteil
Quelle: Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr.44 vom 05. Dez.1977 Anzeigeteil
Quelle: Saxonia Heft 1 von 1904 Anzeigeteil
Quelle: Saxonia Heft 1 von 1904 Anzeigeteil
Quelle: Saxonia Heft 1923 Anzeigeteil
Quelle: Saxonia Heft 1923 Anzeigeteil

Max Zimmermann, Sohn des 1914 verstorbeben Steinschleifers Bernhard Zimmermann, führt die Firma seines Vaters unter eigenen Namen ab 1918, bis zu seinem Tod 1924, weiter.

Juli 1921

Quelle: Saxonia Heft 22 Juli 1922 S.21
Quelle: Saxonia Heft 22 Juli 1922 S.21
Quelle: Saxonia Heft 1924 Anzeigeteil
Quelle: Saxonia Heft 1924 Anzeigeteil
Quelle: "Saxonia" Nr.31 vom Dez. 1926 Anzeigeteil
Quelle: "Saxonia" Nr.31 vom Dez. 1926 Anzeigeteil

Literatur:

[1] Saxonia Heft 24 vom Juni 1923 S. 20/21

(2) Die Uhrmacher-Woche Nr.25 vom 14.06.1930 S.466

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Aktualisiert 21.10.2021

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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