Moritz Großmann - Publikationen

Anzeige im Allgemeinen Journal der Uhrmacherkunst vom Januar 1882
Anzeige im Allgemeinen Journal der Uhrmacherkunst vom Januar 1882

Die vom Britisch-Horolgical Institut 1866 mit dem ersten Preis ausgezeichnete Abhandlung "Der freie Ankergang für Uhren" von Moritz Großmann war für den bis dahin nur einem relativ kleinen Kreis von Fachleuten bekannten Glashütter Uhrenfabrikanten der Durchbruch, der ihm die verdiente internationale Anerkennung und endlich auch einen geschäftlichen Erfolg brachte.

Anzeige im AJU 1877 [1]
Anzeige im AJU 1877 [1]

Der freie Ankergang für Uhren - Preis-Schrift

Praktische und theoretische Abhandlung 

Reprint: ISBN 3766705822

   Kopien des Druckes von 1866 der 20 originalen Bildtafeln zur Preisschrift der Freie Ankergang

Über die Metalle, aus welchen die Ankergänge gefertigt werden.

 

In seiner 1866 vom Britisch Horological Institut mit dem ersten Preis ausgezeichneten Preis-Schrift „Der freie Ankergang für Uhren. Abhandlung über denselben“ befindet sich auch ein sehr interessantes Kapitel, in dem sich Moritz Großmann ausführlich dazu äußert, welche vergleichende Versuche er in Bezug auf die für Ankergänge verwendeten Metalle gemacht hat und zu welchen Ergebnissen er diesbezüglich gekommen ist. Aus heutiger Sicht ist dabei u. a. ein Absatz besonders interessant, in dem er sich dazu äußert, welches Material er im Ergebnis seiner Studien für die Fertigung seiner Uhren einsetzte. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile hatte er sich nicht für Sterro-Metall sondern für Aluminiumbronze entschieden. 1866 schreibt er zur Aluminiumbronze: „Ein Metall, welches so viele vorzügliche Eigenschaften vereinigt, wird zweifellos ein sehr empfehlenswerthes Material für Ankergänge sowohl als auch für andere Theile sein, für welche bis jetzt harter Stahl ausschliesslich verwendet wurde, z. B. Sperrfedern, Räder zu Aufzug-Mechanismen etc. Seit Jahren bereits verwende ich zu all meinen Ankergängen Aluminiumbronze und bin sehr wohl damit zufrieden.“[2]

Damit dürfte zweifelsfrei nachgewiesen sein, dass die vielfach auch in dem Artikel „Grossmann oder Lange, das ist die Frage“ vom Autor Waldemar Becker in der Ausgabe von Klassik Uhren 2/2011 publizierte Behauptung, dass Moritz Großmann für die Ankergänge in seinen Uhren Sterro-Metall verwendet hat, gröstenteils nicht zutrifft.[3] Den Worten von Moritz Großmann nach, kann man das Gleiche auch in Bezug auf die Aufzugsräder in seinen Uhren annehmen. Offen bleibt allerdings noch die Frage, ob das auch für die Gestellteile seiner Uhren galt, oder ob er dafür Sterro-Metall, wie er es 1862 für von ihm verwendete Unruhen publiziert hatte, verwendet hat. Letzte Klarheit kann dafür nur eine Materialprüfung an noch existenten Artefakten bringen.

 

Über die Metalle, aus welchen die Ankergänge gefertigt werden
M.G. Metalle für Ankergänge.pdf
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1876

Die genaue Zeitbeobachtung mittels tragbarer Uhren
AJU Nr.15 & 16 1876.pdf
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1876

Antwort von Moritz Großmann auf eine 1876 im Allgemeinen Journal der Uhrmacherkunst gestellte Anfrage.

Muß bei einer Pendeluhr Anker und Gabel im Gleichgewicht sein?
Großmann 1876 zum PU Anker & Gabel.pdf
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1876

Eine wesentliche Verbesserung des deutschen Chronometerganges

Moritz Großmann beschreibt 1876 in einem Beitrag in der Ausgabe Nr. 1 und 2 des Allgemeinen Journals der Uhrmacherkunst die von dem in Altona tätigen Uhr- und Chronometermacher Matthias Petersen [1] gemachte und patentrechtlich geschützte Erfindung der Verbesserung des deutschen Chronometerganges. Er berichtet in seinem Artikel auch darüber, dass er selbst bereits einige Taschen- und Seechronometer mit diesem neuen, verbesserten Chronometergang gefertigt hatte. Aus den daraus gewonnenen Erfahrungen schlussfolgert er, dass dieser Gang „von allen bekannten freien Gängen dieser der freieste ist.“ [5]

Zeichnung des wesentlich verbesserten Chronometerganges
Zeichnung des wesentlich verbesserten Chronometerganges
Eine wesentliche Verbesserung des deutschen Chronometerganges
AJU 1876 M. Großmann Chronometergang.pdf
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1877

Moritz Großmann veröffentlicht in der Deutschen Uhrmacher-Zeitung am 18. August 1877 einen Beitrag über den Uhrensektor auf der Industrie-Ausstellung in Braunschweig.

M. Großmann zu Braunschweiger-Industriea
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1878

Anfertigung einer guten Sekundenpendeluhr
Nach der Einstellung der eigenen Produktion von Sekundenpendeluhren wendet sich Moritz Großmann mit dem in der Deutschen Uhrmacher-Zeitung 1878 veröffentlichten Beitrag „Die Anfertigung einer guten Pendeluhr mit Secundenpendel“ an alle Deutschen Uhrmacher, mit dem Vorschlag einer weitestgehenden Standardisierung bei der Herstellung von Sekundenpendeluhren, die jedem Uhrmacher, aber auch in der Wissenschaft unverzichtbares Hilfsmittel für eine genaue Zeitmessung sind.
Anfertigung einer guten Sekundenpendeluh
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1878 erschien Moritz Großmann´s erster Notiz-Kalender für Uhrmacher in der Verlags- und Sortimentsbuchhandlung Albin Schirmer Naumburg a/S.

Anzeige im AJU 1877 [4]
Anzeige im AJU 1877 [4]
Verleger Albin Schirmer zur Herausgabe des Notiz-Kalenders [3]
Notitz-Kalender für Uhrmacher M. Großman
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1879

Moritz Großmann - Ein Vortrag über Hemmungen
1979 Allgem. Journal der Uhrmacherkunst
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1880 - Taschen-Wörterbuch für Uhrmacher

Vorwort von Moritz Großmann zur Erstausgabe des
Taschenwörterbuch für Uhrmacher 1880.pdf
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Taschenwörterbuch für Uhrmacher -Deutsch-Englisch-Französische Abteilung
Moritz Großmann 1880.pdf
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1880

Über die Reibung der Unruhzapfen und den Einfluss derselben auf die Reglage. Moritz Großmann
AJU 1880.pdf
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Moritz Großmann

Abhandlung über die Kostruktion einer einfachen, aber mechanisch vollkommenen Uhr

Untertitel: nebst einer Abhandlung über das Regulieren der Uhren für den bürgerlichen Gebrauch mit Tabellen

Reprint: ISBN 3766706497

Ins Englische übersetzt von Richard Watkins (2001)

Clausius Saunier

Lehrbuch der Uhrmacherei in Theorie und Praxis - Band 1-4

Ins Deutsche übersetzt von Moritz Großmann

 

Claudius Saunier

Atlas zu dem Lehrbuch der Uhrmacherei in Theorie und Praxis

Ins Deutsche übersetz von Moritz Großmann

1881

Der Tourbillon
von Moritz Großmann.pdf
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1882

"Die Mittel für Registrierung von Zeitbeobachtungen"
1882 M. Großmann Geschichte der B-Uhren.
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Moritz Großmann

Regulieren der Uhren für den bürgerlichen Gebrauch

mit Tabellen und 14 in den Text gedruckten Holzschnitten

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Literatur

[1] Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr. 27 v. 16. Juli 1877 S.146

[2] Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr. 16 v. 21 Apr. 1888

     S.123-125 & Nr.17 v. 28.  Apr. S.131-134

[3] Waldemar Becker, "Grossmann oder Lange, das ist die Frage" Klassik

     Uhren Nr. 2/2011 S.12-27

[4] Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr. 34 v. 5. Sept. 1877 S. 179

[5] Allgemeines Journal der Uhrmacherkunst Nr. 28 v. 25. Juli 1877 s. 152

Aktualisiert 27.06.2017

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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