A. Lange & Söhne - billigere Glashütter Uhren

Stellungnahme von A. Lange & Söhne zur Einführung der serienmäßigen Fertigung einer 2. Qualität von Taschenuhren
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Offene TU A. Lange & Söhne Nr. 21319 im 900er Silbergehäuse von 1881

Bei dieser offenen, Taschenuhr der Firma A. Lange & Söhne im 900er guillochierten Silbergehäuse in der Form „Jürgens“ mit Goldscharnier, die im Jahr 1881 an die Dresdener Großhandelsfirma Dürrstein & Co. geliefert worden ist, handelt es sich um ein Modell ohne Signatur des Zifferblattes, welches von der Firma A. Lange & Söhne, vermutlich unterhalb des Vollendungsgrades der bereits seit 1878 auf den Markt befindlichen zweiten Qualität, der neuen billigeren Lange Uhrenmarke „Deutsche Uhrenfabrikation Glashütte“ (DUF) gefertigt wurde. Das vergoldete Dreiviertelplatinenwerk vom Kaliber 43 (43 mm Werkdurchmesser) wurde mit 15 Steinen, Glashütter Hemmung, Breguetspirale und Kompensationsunruh gefertigt. Um Verwechslungen zu vermeiden, wurde die Werke, die nicht der ersten Qualität entsprachen zwar mit der laufenden Werknummer der Firma signiert, nicht aber mit dem Namen der herstellenden Firma „A. Lange & Söhne“ versehen. Das traf anfänglich auch auf die Uhren mit der Schutzmarke „Deutsche Uhrenfabrikation Glashütte“ (DUF) zu.

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Aktualisiert 27.06.2017

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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