Taschenchronometer

A. Lange & Söhne Taschenchronometer mit Wippe

nach Jules Grossmann

Vor 116 Jahren, am Ende des Jahres 1904, lieferte die Glashütter Firma A. Lange & Söhne das hier vorgestellte Taschenchronometer an das K. u. K. Hydrographische Amt Pola. Es war der Beginn einer bis zum Ende des ersten Weltkrieges andauernden Lieferkette zur Ausstattung der östereichischen Kriegsmarine. Das Halbsekunden-Taschenchronometer wurde werkseitig mit einer Wippen-Chronometerhemmung nach Jules Grossmann und einer großen Goldschrauben-Kompensationsunruh ausgestattet. Der Werkdurchmesser beträgt 50 mm. Das Silbergehäuse in der Form "Jürgens" hat einen Feinheitsgrad von 900/1000. Die feine Gravur des Unruklobens wurde in der Werkstatt des Glashütter Graveurs Gustav Gessner angefertigt. Mit dem originalen Holzkasten ist dieses Glashütter Präzisionsinstrument eine absolute Rarität.

Weitere Informationen zu TU mit Chronometerhemmung findet man hier

Beschreibung Taschenchronometer der Firma A. Lange & Söhne Werknummer 92302
1978 beschieb der Berliner Restaurator Jörg Hein in der Fachzeitschrift Uhren und Schmuck das Glashütter Taschenchchronometer der Firma A. Lange & Söhne. Bilder der Uhr und der Auszug aus dem Werkstattbuch der Firma Lang und der Prüfschein der Deutschen Seewarte Hamburg, wurden in diesem Beitrag ebenfalls dokumentiert.
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Ausführungsvarianten:

 

  • Taschenchronometer mit Federhaus und Chronometerhemmung mit Wippe nach Julius Grossmann (Le Locle), aber auch nach Louis Berthoud.
  • Taschenchronometer mit dem bereits 1879 patentierten Auf- & Abwerk mit Gangreservezeiten je nach Bedarf von 30 bis 60 Stunden.
  • Taschenchronometer mit Zentralsekunde für wissenschaftliche Zwecke in zwei unterschiedlichen Werkausführungen.

A. LANGE & SÖHNE hochfeine und extrem seltene Beobachtungsuhr mit Chronometerhemmung "1/2 Sekunden-Chronometer" Nr. 60006, Deutschland am 22. Juli 1912 für 390,-- Mark an Richard Lange, Radebeul, dem ältesten Sohn von Ferdinand Adolph Lange verkauft, offenes, glattes Jürgens-Gehäuse in Silber 900/000 mit Goldscharnieren, versilbertes Metallzifferblatt mit gravierten römischen Zahlen, Gangreserveanzeige bei 12, kleine Sekunde bei 6, feine gebläute Birnenzeiger, vergoldetes 21 liniges Werk in 1 A Qualität, Chronometerhemmung mit Grossmann-Wippe, 21 Steine, 2 verschraubte Chatons, Goldschraubenkompensations-Unruh mit freischwingender, zylindrischer Unruhfeder, reich gravierter Unruh-Kloben, Diamantdeckstein, in dieser Ausführung wurden laut Lange Liste lediglich 9 gebaut, Durchmesser ca. 62,5 mm, anbei original Box mit Ersatzglas & Feder, Papier & Stammbuchauszug vom Uhrenmuseum Glashütte v. Mai 2014 (Uhr lag vor), diese Uhr ist ebenfalls abgebildet im Buch "Die Uhren von A. Lange & Söhne Glashütte Sachsen" v. Martin Huber S. 103

Quelle: http://www.henrys.de/index.php

              http://www.youtube.com/watch?v=yThC-c0vCYY

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Aktualisiert 16.05.2021

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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