Armbanduhrmodelle der Uhrenfabrik AG Glashütte i.SA. mit UROFA Kaliber 521

Bei den hier vorgestellten Modellen handelt es sich um die Uhren, die als echte Glashütter Armbanduhren, bei denen das in der Uhrenrohwerke-Fabrik AG Glashütte (UROFA) gefertigte Rohwerk auch durch die Uhrenfabrik AG Glashütte (UFAG) zur Glashütter Armbanduhr, in der Qualitätsstufe Tutima oder "G"-Uhr, vollendet wurde.

Uhrenfabrik Akt. Ges. Glashütte  Sa. / Damen-G-Uhr Kaliber 521

Bei dem hier vorgestellten Damenarmbanduhrmodell der Uhrenfabrik Akt. Ges. Glashütte Sa. handel es sich um eine relativ seltene Variante. Das in der Uhr verbaute Werkkaliber 521 der Uhren-Rohwerke-Fabrik Akt. Ges. Glashütte Sa. hat noch aufwendig per Hand gefasste Funktionssteine. Es wurde nur für kurze Zeit in geringer Auflage hergestellt. Eingeschalt wurde die Uhr in ein Silbergehäuse der Pforzheimer Firma Kollmar & Jourdan, was bei der UFAG auch nicht sehr häufig zu finden ist. Noch seltener findet man zu der damaligen Zeit bei Damenuhren eine Sekundenanzeige. Das Kaliber UROFA 521 stellt mit der bereits verwendeten Winkelhebelfeder für den Zeigerstellmechanismus den Übergang zu einer verbesserten, effizenteren, preiswerteren und damit konkurrenzfähigeren Serienfertigung von Armbanduhren in Glashütte dar. Mit dem Kaliber 522 und der Verwendung von Einpresssteinen war diese Etappenziel erstmals erreicht.

G-Uhr Uhrenfabrik Akt. Ges. Glashütte Damenarmbanduhr  Kaliber 521

Bei der hier vorgestellten Damenarmbanduhr der Uhrenfabrik Aktien Geselllschaft Glashütte handelt es sich um ein frühes G-Uhr Modell mit dem Werkkaliber 521 der Uhren Rohwerke Fabrik Aktien Gesellschaft Glashütte. Dieses Werk ist eine Weiterentwicklung des Kaliber 52. Es war das erste Werkkaliber der UROFA, welches bei der Zeigerstellung mit einer Winkelhebelfeder ausgestattet wurde. Da bei diesem 15-steinigen Ankerwerk bereits Einpresssteine verwendet wurden, ist von einer Fertigungszeit um 1932 auszugehen. Vor 1932 wurden die Rubine in den Uhrwerken der UROFA noch aufwendig in Handarbeit eingefasst. Das Metallzifferblatt stammt von der Pforzheimer Firma Weber & Baral. Eingefasst wurde die Uhr in ein nummeriertes Goldgehäuse mit einem Klappscharnier und einem Feingehalt von 585/1000.

Weitere Informationen zum Werkkaliber finden Sie >> hier <<

Der Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt den derzeitigen Kenntnisstand dar und wird, wenn neue verifizierbare Erkenntnisse vorliegen, entsprechend ergänzt.

Aktualisiert  27.09.2020

Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild  mit Video hinterlegt
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte - Das Bild mit Video hinterlegt

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Ankergang
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